Sonntag, 10. Mai 2009

Bring-und Holaktion

Auswahl der Gegenstände
Es war sehr schwierig persönliche Gegenstände, zu denen man eine Beziehung hat weg zu geben. Ebenfalls ist uns schwer gefallen überhaupt etwas weg zu geben, denn man weiss ja nie, ob man es wirklich nicht mehr braucht.

Auswahlkriterien
Funktionstüchtig, sinnvoll, noch nie oder fast nie gebraucht, etwas Vergangenes

schwer oder leicht
Uns allen ist es eher schwer gefallen, die mitgebrachten Gegenstände weg zu geben.

Gefühl während der Ausstellung
Erinngerungen kamen auf, Neugierde wurde geweckt aber auch Bedenken bezüglich gewissen Gegenständen. Man hat sich auch gefragt warum gerade diese Gegenstände weg gegeben werden.

Gegenstände, welche nicht "geholt" wurden
Schade, dass es von den Studis niemand brauchen kann, hoffentlich kann es jemand vom Brockenhaus gebrauchen. Man möchte eigentlich, dass die Gegenstände geschätzt und dadurch auch benutzt werden.

Input vs. Ouptput
Wir haben alle weniger mitgenommen als wir mitgebracht haben. Aus folgenden Gründen:
  • darf man mehr nehemen als mitgebracht? --> schlechtes Gewissen
  • brauch ich es wirklich oder bin ich nachher wieder gleich weit wie zuvor?
  • z. T. alte oder unsinnige Gegenstände ausgestellt

Umsetzung in der Schule

  • Markt
  • Tauschen, Handeln (ich gebe dir das, was gibts du mir?)

Donnerstag, 7. Mai 2009

Seeuferreinigung

Wegen verschiedenen Problemen ist der Betrag des SOLs bei "Betragende --> Stephanie --> Stephanie Titel --> Seeuferreinigung" zusehen.

Dienstag, 7. April 2009

Rückmeldung 2

Liebe Studierende,

obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst, bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).

Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht

PS: In Ihrem Blog sind die Aufträge gut bis sehr gut erfüllt worden. Es wird keinerlei Nachbesserungen geben.

Freitag, 20. März 2009

NATUR PUR

Beim Nachdenken habe gemerkt, wie viel die Natur mir doch bietet/gibt und wie wenig ich zurück gebe.
Die Natur hat eine enorme Energie. Der See zum Beispiel ist für mich eine wichtige Energietankstelle. Er hat etwas beruhigendes an sich: seine klare Oberfläche, die Weite, die Wellenbewegung….

Auf der Zugfahrt in Richtung Süden staunte ich wieder einmal über die Schönheit der Natur. Die grünen Wiesen, die Seen, verschneite Berge etc.
Jedoch war auch zu sehen wie unberechenbar die Natur ist. So waren rund drei Schnee- und Steinlawinenkegel zu sehen. Die Grösse war beängstigend. Obwohl ich nicht direkt neben der Lawine stand, war dies für mich ein eindrücklicher Moment, welcher mich zum Nachdenken anregte.
Der Klimawandel hat hier auch seinen Einfluss. Auch mit dem Städtebau und den vielen Wohnsiedlungen schränken die Natur ein. Ein Ungleichgewicht entsteht. Die Natur ist gezwungen zu reagieren: Lawinen, Überflutungen, Erdbeben, Wirbelstürme, Tiere, welche sich verirren, keinen Lebensraum mehr haben, Arten, welche aussterben….

Dienstag, 17. März 2009

Gedankenlos?

Gestern nutzte ich die Gelegenheit und machte mich auf einen kleinen Spaziergang. Es war strahlender Sonnenschein und somit der ideale Zeitpunkt für den Auftrag.
Ich machte mich auf den Weg und lief dem Kanal entlang. Gedankenlos war ich definitiv nicht. Nur kreisten sich meine Überlegungen um andere Dinge als sonst im Alltag. Ich dachte über die drei Fischer nach, die am Kanalufer standen, staunte über die vielen Schneeglöckchen die überall am spriessen waren und hörte erstes Vogelgezwitscher. Mein Hauptgedanke war: „ Unsere Natur ist wunderschön!“
Ich fühlte mich als Teil der Natur und konnte für einen Moment meinen Stress und andere negative Gedanken ausblenden. Die Schönheit der Umgebung packte mich! Mein Ausflug brachte mir wieder in Erinnerung, wie wichtig es ist der Natur sorge zu tragen.
Überall auf den Wegen entdeckte ich Zigarettenstummel, kleine Abfallstücke und somit eine Vielzahl von Spuren von uns Menschen. Mir wurde bewusst, dass es viele Vorteile hat zu Fuss unterwegs zu sein. Ich konnte einiges viel genauer Beobachten, als wenn ich einfach mit dem Auto vorbeigeflitzt wäre.
Mein Vorsatz nach dem Spaziergang und meinen Überlegungen: Ich will den Schönheiten unserer Natur noch mehr sorge tragen als zuvor. Die Natur ist etwas staunenswertes, das in sich funktioniert und abgeschlossen ist. Dies wird mir jeden Frühling wieder bewusst, wenn alles wieder beginnt zu spriessen und neue Lebensfreude erwacht. Ich als Mensch will versuchen, mehr in diesen Kreislauf hineinzupassen.

Draussen in der Natur

Nach drei Stunden Arbeit am Laptop hatte ich genug. Die ganze Zeit habe ich schon nach draussen geschaut und das schöne Wetter gesehen. Es kann doch nicht sein, dass ich im Haus sitze, während es draussen so wunderschön ist. Direkt vor meiner Haustüre habe ich Natur pur. Viel zu wenig Nutze ich diese Chance. Doch Gestern musste ich einfach. Ich ging nach draussen spazierte am Bach entlang, der direkt in den Wald führte. Es ist immer der gleiche Weg, den ich gehe. Auf diesem Weg fühle ich mich frei und unbesorgt. Es ist für mich dann immer wie ein Stück Ferien. Niemand sonst ist unterwegs. Es ist ganz ruhig. Ab und zu höre ich das Knacken von Holz oder ein Vogel, der gerade davon fliegt. Ich tanke die Sonnenstrahlen und die frische Luft und mache mich nach einer Weile mit viel Energie wieder auf den Weg nach Hause.

Montag, 16. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Ich gehe regelmässig in die Natur, vor allem mit meinem Pflegepferd. Nie kann ich besser abschalten, als auf diese Weise. Somit ist mir die Natur sehr wichtig. Beim Reiten nehme ich sehr viel im Wald wahr. Ich höre die Vögel zwitschern und schaue mich nach ihnen um. (Ich mag mich erinnern, dass ich letzthin einen Specht hämmern hörte.) Viele Schönheiten der Natur werden sichtbar: Eiszapfen, Sonnenstrahlen in den Bäumen... Mit dem Pferd reite ich oft zu einem Waldweiher. Mehrmals passierte es, dass mein Pferd selber anhielt, sich dem See zuwendete und umher schaute. Ich bin mir sicher, auch Tiere geniessen die ruhige Stimmung in der Natur.

Als ich dieses Wochenende für den Auftrag in den Wald ging, war ich nicht alleine. Viele andere Menschen hatten dasselbe Ziel. Ich konnte die Kinder beobachten, wie sie mit Stöcken im Matsch stocherten, wie sie die Vögel beobachteten und hinter den Bäumen verstecken spielten. Diese Naturerfahrungen sind für Kinder zentral. Im Wald hielten sich auch viele Sportfreunde auf: Jogger und Beiker waren oft anzutreffen. Bei meinem Aufenthalt ist mir der Duft ganz stark aufgefallen. Er war sehr frisch, warm und gut ;-) es riechte nach Frühling... Wenn ich mich draussen aufhalte, dann fühle ich mich viel freier. Ich kann für eine Weile Abstand zum Alltag gewinnen. Durch diesen Wochenimpuls konnte ich einmal mehr Energie tanken und die Natur mit ihren Besonderheiten noch bewusster wahrnehmen.

Mit der Natur fühle ich mich seit klein auf stark verbunden. Wir wohnen gleich neben dem Wald und gingen früher fast täglich dort hin. Meine Eltern haben somit sehr viel zu meiner starken Naturbeziehung beigetragen. Ich denke dies hat einen grossen Einfluss auf das Verhältniss zur Natur und somit auch zur Nachhaltigkeit. Wer die Natur zu schätzen weiss, will sie auch erhalten. Daher möchte ich mit meiner zukünftigen Klasse regelmässige Besuche im Wald machen. Ich möchte die Kinder zudem anregen, die kleinen (oder grossen!) Besonderheiten zu schätzen lernen.