Sonntag, 10. Mai 2009

Bring-und Holaktion

Auswahl der Gegenstände
Es war sehr schwierig persönliche Gegenstände, zu denen man eine Beziehung hat weg zu geben. Ebenfalls ist uns schwer gefallen überhaupt etwas weg zu geben, denn man weiss ja nie, ob man es wirklich nicht mehr braucht.

Auswahlkriterien
Funktionstüchtig, sinnvoll, noch nie oder fast nie gebraucht, etwas Vergangenes

schwer oder leicht
Uns allen ist es eher schwer gefallen, die mitgebrachten Gegenstände weg zu geben.

Gefühl während der Ausstellung
Erinngerungen kamen auf, Neugierde wurde geweckt aber auch Bedenken bezüglich gewissen Gegenständen. Man hat sich auch gefragt warum gerade diese Gegenstände weg gegeben werden.

Gegenstände, welche nicht "geholt" wurden
Schade, dass es von den Studis niemand brauchen kann, hoffentlich kann es jemand vom Brockenhaus gebrauchen. Man möchte eigentlich, dass die Gegenstände geschätzt und dadurch auch benutzt werden.

Input vs. Ouptput
Wir haben alle weniger mitgenommen als wir mitgebracht haben. Aus folgenden Gründen:
  • darf man mehr nehemen als mitgebracht? --> schlechtes Gewissen
  • brauch ich es wirklich oder bin ich nachher wieder gleich weit wie zuvor?
  • z. T. alte oder unsinnige Gegenstände ausgestellt

Umsetzung in der Schule

  • Markt
  • Tauschen, Handeln (ich gebe dir das, was gibts du mir?)

Donnerstag, 7. Mai 2009

Seeuferreinigung

Wegen verschiedenen Problemen ist der Betrag des SOLs bei "Betragende --> Stephanie --> Stephanie Titel --> Seeuferreinigung" zusehen.

Dienstag, 7. April 2009

Rückmeldung 2

Liebe Studierende,

obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst, bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).

Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht

PS: In Ihrem Blog sind die Aufträge gut bis sehr gut erfüllt worden. Es wird keinerlei Nachbesserungen geben.

Freitag, 20. März 2009

NATUR PUR

Beim Nachdenken habe gemerkt, wie viel die Natur mir doch bietet/gibt und wie wenig ich zurück gebe.
Die Natur hat eine enorme Energie. Der See zum Beispiel ist für mich eine wichtige Energietankstelle. Er hat etwas beruhigendes an sich: seine klare Oberfläche, die Weite, die Wellenbewegung….

Auf der Zugfahrt in Richtung Süden staunte ich wieder einmal über die Schönheit der Natur. Die grünen Wiesen, die Seen, verschneite Berge etc.
Jedoch war auch zu sehen wie unberechenbar die Natur ist. So waren rund drei Schnee- und Steinlawinenkegel zu sehen. Die Grösse war beängstigend. Obwohl ich nicht direkt neben der Lawine stand, war dies für mich ein eindrücklicher Moment, welcher mich zum Nachdenken anregte.
Der Klimawandel hat hier auch seinen Einfluss. Auch mit dem Städtebau und den vielen Wohnsiedlungen schränken die Natur ein. Ein Ungleichgewicht entsteht. Die Natur ist gezwungen zu reagieren: Lawinen, Überflutungen, Erdbeben, Wirbelstürme, Tiere, welche sich verirren, keinen Lebensraum mehr haben, Arten, welche aussterben….

Dienstag, 17. März 2009

Gedankenlos?

Gestern nutzte ich die Gelegenheit und machte mich auf einen kleinen Spaziergang. Es war strahlender Sonnenschein und somit der ideale Zeitpunkt für den Auftrag.
Ich machte mich auf den Weg und lief dem Kanal entlang. Gedankenlos war ich definitiv nicht. Nur kreisten sich meine Überlegungen um andere Dinge als sonst im Alltag. Ich dachte über die drei Fischer nach, die am Kanalufer standen, staunte über die vielen Schneeglöckchen die überall am spriessen waren und hörte erstes Vogelgezwitscher. Mein Hauptgedanke war: „ Unsere Natur ist wunderschön!“
Ich fühlte mich als Teil der Natur und konnte für einen Moment meinen Stress und andere negative Gedanken ausblenden. Die Schönheit der Umgebung packte mich! Mein Ausflug brachte mir wieder in Erinnerung, wie wichtig es ist der Natur sorge zu tragen.
Überall auf den Wegen entdeckte ich Zigarettenstummel, kleine Abfallstücke und somit eine Vielzahl von Spuren von uns Menschen. Mir wurde bewusst, dass es viele Vorteile hat zu Fuss unterwegs zu sein. Ich konnte einiges viel genauer Beobachten, als wenn ich einfach mit dem Auto vorbeigeflitzt wäre.
Mein Vorsatz nach dem Spaziergang und meinen Überlegungen: Ich will den Schönheiten unserer Natur noch mehr sorge tragen als zuvor. Die Natur ist etwas staunenswertes, das in sich funktioniert und abgeschlossen ist. Dies wird mir jeden Frühling wieder bewusst, wenn alles wieder beginnt zu spriessen und neue Lebensfreude erwacht. Ich als Mensch will versuchen, mehr in diesen Kreislauf hineinzupassen.

Draussen in der Natur

Nach drei Stunden Arbeit am Laptop hatte ich genug. Die ganze Zeit habe ich schon nach draussen geschaut und das schöne Wetter gesehen. Es kann doch nicht sein, dass ich im Haus sitze, während es draussen so wunderschön ist. Direkt vor meiner Haustüre habe ich Natur pur. Viel zu wenig Nutze ich diese Chance. Doch Gestern musste ich einfach. Ich ging nach draussen spazierte am Bach entlang, der direkt in den Wald führte. Es ist immer der gleiche Weg, den ich gehe. Auf diesem Weg fühle ich mich frei und unbesorgt. Es ist für mich dann immer wie ein Stück Ferien. Niemand sonst ist unterwegs. Es ist ganz ruhig. Ab und zu höre ich das Knacken von Holz oder ein Vogel, der gerade davon fliegt. Ich tanke die Sonnenstrahlen und die frische Luft und mache mich nach einer Weile mit viel Energie wieder auf den Weg nach Hause.

Montag, 16. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Ich gehe regelmässig in die Natur, vor allem mit meinem Pflegepferd. Nie kann ich besser abschalten, als auf diese Weise. Somit ist mir die Natur sehr wichtig. Beim Reiten nehme ich sehr viel im Wald wahr. Ich höre die Vögel zwitschern und schaue mich nach ihnen um. (Ich mag mich erinnern, dass ich letzthin einen Specht hämmern hörte.) Viele Schönheiten der Natur werden sichtbar: Eiszapfen, Sonnenstrahlen in den Bäumen... Mit dem Pferd reite ich oft zu einem Waldweiher. Mehrmals passierte es, dass mein Pferd selber anhielt, sich dem See zuwendete und umher schaute. Ich bin mir sicher, auch Tiere geniessen die ruhige Stimmung in der Natur.

Als ich dieses Wochenende für den Auftrag in den Wald ging, war ich nicht alleine. Viele andere Menschen hatten dasselbe Ziel. Ich konnte die Kinder beobachten, wie sie mit Stöcken im Matsch stocherten, wie sie die Vögel beobachteten und hinter den Bäumen verstecken spielten. Diese Naturerfahrungen sind für Kinder zentral. Im Wald hielten sich auch viele Sportfreunde auf: Jogger und Beiker waren oft anzutreffen. Bei meinem Aufenthalt ist mir der Duft ganz stark aufgefallen. Er war sehr frisch, warm und gut ;-) es riechte nach Frühling... Wenn ich mich draussen aufhalte, dann fühle ich mich viel freier. Ich kann für eine Weile Abstand zum Alltag gewinnen. Durch diesen Wochenimpuls konnte ich einmal mehr Energie tanken und die Natur mit ihren Besonderheiten noch bewusster wahrnehmen.

Mit der Natur fühle ich mich seit klein auf stark verbunden. Wir wohnen gleich neben dem Wald und gingen früher fast täglich dort hin. Meine Eltern haben somit sehr viel zu meiner starken Naturbeziehung beigetragen. Ich denke dies hat einen grossen Einfluss auf das Verhältniss zur Natur und somit auch zur Nachhaltigkeit. Wer die Natur zu schätzen weiss, will sie auch erhalten. Daher möchte ich mit meiner zukünftigen Klasse regelmässige Besuche im Wald machen. Ich möchte die Kinder zudem anregen, die kleinen (oder grossen!) Besonderheiten zu schätzen lernen.

1 Stunde am Seeufer

Heute habe ich mir Zeit genommen und bin für eine Stunde am Seeufer entlang gegangen. Das Wetter war perfekt. Die Sonne hat geschienen, die Temperatur nicht zu kalt und nicht zu warm.

Ich habe das von einem leichten Wind gekräuselte Wasser, die noch kahlen Bäume, den gelblichen Rasen, die wenigen Wasservögel ganz bewusst wahrgenommen. Es ist schön zu sehen, wie die Wellen an der Mauer abprallen, wie die Enten von den Wellen getrieben werden, wie sich die dünnen Äste dem Wind hingeben und wie sich einige Vögel von den ersten wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnen lassen.
In dieser Zeit gelang es mir, die Menschen und den Lärm der Autos völlig auszublenden.

Es bedeutet mir sehr viel, dass ich selber Teil dieser Natur bin. Aber wenn wir nicht lernen, nachhaltig zu leben, wird für unsere Nachkommen diese wunderschöne Natur gar nicht mehr existieren.

Ich habe gemerkt, dass ich in dieser einen Stunde sehr viel Energie tanken und ich mich danach besser auf die Hausaufgaben konzentrieren konnte. Ich muss und werde in Zukunft viiiiel öfters mal nach draussen gehen, frische Luft schnappen, das Wetter geniessen und mich bewusst an der Natur erfreuen.

NATUR-BEZIEHUNG

Ich spazierte von meinem Zuhause nach Rorschach an den See. Dies mache ich ab und zu um die frische Luft einzuatmen und etwas Energie aufzutanken. Ich genoss es sehr, denn es wurde wieder wärmer, die Sonne schien und die Vögel zwitscherten vermehrt. Auch hörte ich einige Kinder, die draussen spielten, lachten und miteinander sprachen. Obwohl ich auf die Natur achtete, währenddem ich spazierte, gelang es mir nicht, meine Gedanken völlig loszulassen, denn wie ich schon im vorherigen Post geschrieben habe, bin ich momentan sehr gestresst. Trotzdem aber gelang es mir, die Natur genau wahrzunehmen. Wenn ich die Natur so betrachtete, vor allem als ich beim See angelangt war, löste sie in mir etwas Ruhe aus. Das Seewasser rauschte ein bisschen und die Möwen suchten fleissig nach Brotstücken im Wasser. Ich bin so froh, dass ich ländlicher wohne und nicht direkt in der Stadt, denn die Natur, die mich umgibt, ist so wertvoll. Sie zeigt so viel Leben und Farbe, doch leider wird sie immer mehr zerstört. Auch ich leiste natürlich meinen Teil dazu, wenn ich z. B. mit dem Auto fahre. Ich fühle mich mit der Natur verbunden. Diese Verbundenheit gründet auf meinen Erfahrungen von früher. Ich spielte nämlich sehr viel draussen und wanderte oft mit meinem Vater. Dabei war ich schon immer von Gewässern, Tieren und Blumen fasziniert. Diese Erfahrungen, die waren für mich prägend. Deshalb möchte ich in meiner Berufstätigkeit den Kindern auch solche Erfahrungen mit der Natur ermöglichen, damit sie merken, wie reichhaltig, geheimnisvoll und faszinierend die Natur ist.

Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam wahrnehmen - achtsam werden

Diese Woche probierte ich jeden Tag achtsam zu sein. So fielen mir die vielen Zigaretten, die Papiere und die restlichen Abfälle auf, die zerstreut am Boden lagen und auf den nächsten Windzug warteten. Auf dem Bahnhof konnte ich zahlreiche Menschen beobachten, die über eine leere Tüte hinwegsteigen mussten, bis sie endlich jemand aufnahm. Umso glücklicher war ich über eine andere Beobachtung von meinem Zimmer aus wie sich auf dem Trottoir jemand bückte, ein Papier auflas und in den einige Meter entfernten Kübel warf. Das sind Vorbilder! Würden wir uns alle einmal am Tag bücken und etwas aufheben, so wäre eine sehr gute Tat für die Umwelt vollbracht. Als ich vor ein paar Tagen im Auto auf der Autobahn fuhr fiel mir auf, dass praktisch in jedem Auto nur eine Person anwesend war. Auch ich war alleine. Wenn immer möglich finde ich es sehr sinnvoll, Fahrgemeinschaften zu bilden. Bei mir war das an diesem Tag nicht möglich. Diese Woche sah ich während der Busfahrt zahlreiche Autos vor einem Schulhaus. Da es abends und somit dunkel war, sah ich dass die Turnhalle benützt wurde. Es war also irgendein Turnverein anwesend. Ich nehme an, dass diese Teilnehmer aus der Region stammen und somit auch gemeinsam anreisen könnten. Es ist wohl die Bequemlichkeit, die hierbei einfliesst. Während der Busfahrt fiel mir ausserdem auf, dass ich die ganze Fahrt alleine war. Ist das nachhaltig? Gut finde ich, dass ab und zu Angestellte Statistiken führen, worin die Personenanzahlen der Reisenden mit Fahrtziel aufgeführt werden. Einen Tag später ging ich einkaufen und stand vor dem Gemüsestand: Birnen aus Südafrika, Tomaten aus Marokko. Den hungrigen Menschen musste das egal sein, unüberlegt, unwissend oder gleichgültig griffen sie nach diesen Esswaren. Im Zug konnte ich eine Diskussion über Trauben mitverfolgen. Eine junge Frau bot seinem Begleiter Trauben an. Dieser nahm dankend zwei, drei Trauben und fragte sie, ob die jetzt käuflich seien. „Trauben sind jetzt nicht Saison, oder?“ Unsicher antwortete die Frau, sie habe sie ja gekauft und nicht hergehext. Im Wald fielen mir diese Woche die vielen Lücken auf, die durch Baumabholzungen verursacht wurden. Die Abholzungen sind für die Umwelt ein grosser Verlust. Trotzdem ist es teilweise nötig, da einige Bäume bereits angeknickt waren. Allgemein merke ich wie meine Mitstudierenden und ich achtsamer geworden sind. Lässt ein Dozent oder eine Dozentin trotz Sonnenlicht die Lampe laufen, benötigen wir mehrere Flipcharts für eine kurze Notation oder wird der Beamer stundenlang nicht ausgeschalten ärgern wir uns. Ich denke aber, das ganze hat eine positive Seite: Wir sind achtsamer und aufmerksamer geworden! Wir müssen diese Haltung weiterentwickeln und den Kindern vorleben, damit auch sie achtsam durch das Leben gehen.

Achtsam

Es ist schon überraschend zu sehen, was so ein Post-it Zettel alles bewirken kann. Seit ich den Zettel neben meinem Laptop liegen habe, fallen mir Dinge auf, die ich sonst gar nicht oder nur selten bemerkt hätte. Wenn ich mit mir selber beginne, stelle ich fest, dass ich persönlich achtsamer mit mir selber und auch mit der Umwelt umgehe. Ich gönne mir nach einiger Zeit Arbeit am Laptop eine Pause draussen in der Natur. Direkt vor meiner Haustüre liegt pure Natur. Wie gut mir das tut und wie schön das eigentlich ist, war und ist mir nicht immer bewusst.
Auch habe ich auf meine Mitmenschen geachtet. Ich habe sogar beobachtet, wer aus meiner Familie im Flur immer das Licht brennen lässt und dann meine Schwester darauf aufmerksam gemacht.
Auch war ich achtsam was in meinem näheren Umfeld passiert. Gerade habe ich einen Bericht in der lokalen Zeitung gelesen. Zwei junge Frauen haben an einer Bushaltestelle eine Menge Abfall zurückgelassen. Eine Leserin hat dies bemerkt und sich daran gestört und dies in der Zeitung veröffentlicht. Wären wir alle nur ein bisschen achtsamer, müsste man sich nicht an liegengelassenem Abfall stören.

8samkeit

8samkeit

Mein Post-it kelbt an meiner Zimmertüre.
Ich muss jedoch gestehen, dass diese Woche wohl die „unachtsamste“ Woche seit langem ist. Obwohl ich mir vorgenommen habe, alles bewusster und mit mehr Achtsamkeit anzugehen, funktionierte dies diese kein bisschen. Es war eher eine Woche ala „so nicht“. Die ganze Woche arbeitete mein Gehirn auf Hochtouren, immer einen Schritt weiter, wenn nicht sogar zwei Schritte.
Am Mittwoch ertappte ich mich dabei, wie ich Zug fuhr, Musik hörte, einen Text las und in Gedanken für mich bereits eine Liste machte, was ich noch alles tun muss und wann ich was erledige.
Es gab nur ganz wenige Momente, in welchen ich mir bewusst Zeit nahm. So legte ich mich (vor einem Vorstellungsgespräch) auf mein Bett und begann bewusster und tiefer zu Atmen, damit besiegte ich meine Nervosität und fand eine Ruhe.
Dies ist eine Technik, welche ich oft anwende. Sie ist sehr hilfreich und funktioniert oft.

In den früheren Semestern freute ich mich jedes Mal auf den Freitag. Der Freitag war immer ein besonderer Tag, im Speziellen die Zugfahrt. Ich wusste, dass ich am nächsten Tag keine Schule hatte und somit nichts zwingend zu tun hatte. So sass ich jeweils in einem halbleeren Zugwagen, genoss meinen Kaffee und schaute aus dem Fenster. Ich sog alle Eindrücke regelrecht auf und bemerkte/beobachtete, obwohl ich diese Strecke von 1 ½ Stunden zweimal täglich und das 5mal in der Woche fuhr, bei jeder Fahrt etwas Neues. Ich genoss diese Zeit sehr.

Die heutigen Freitagsfahrten sind nicht mehr so eindrücklich. Der Zug ist voll, es ist laut und schaue ich aus dem Fenster, ist es dort draussen bereits dunkel.

Tja, jetzt hoffe ich, dass ich meine Woche noch mit mehr Achtsamkeit zu ende bringen kann…
Liebe Studierende,

Zwischen dem dritten und dem vierten Wochenimpuls melde ich mich als Ihre Blogbetreuerin bei Ihnen. Mit grossem Interesse habe ich Ihr Schreiben verfolgt und habe nun insgesamt fast 80 Posts zu CO2-Rechner, Medienberichten und Vernetzungen gelesen. Ganz unterschiedlich kommen sie daher: ausführlich und gut untermauert durch Recherchieren manche, kurz und bündig und etwas gar allgemein gehalten andere, mehr oder weniger kritisch reflektiert ein guter Teil der Posts und vor allem beim Fussabdruck allesamt konkret auf die eigene Situation und das eigene Verhalten bezogen. Grundsätzlich kommt es mir vor, als hätten diese drei Wochen doch wichtige Bewusstseinsimpulse bei Ihnen ausgelöst (stimmt’s?). Es fallen Ihnen Tatsachen, Situationen, Gegebenheiten und Zusammenhänge neu und anders auf. Mit Kopf und Herz, so scheint es mir beim Lesen sind viele von Ihnen auf die Fragen der Nachhaltigkeit eingestimmt.
Ich habe gemerkt, dass bei Ihren Posts vieles aufscheint, was mich auch beschäftigt. Auf einen Punkt möchte ich dabei kurz eingehen:
Wir wissen zwar um die Zerstörungen der Umwelt, um die sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten hier und andernorts in der Welt und wir sind in der Lage, die unbequeme Wahrheit eigentlich ganz gut zu sehen. Gleichzeitig richten wir unser Verhalten doch nur bedingt auf diese Tatsache ein. Wir schwenken rasch wieder auf die Schiene ein, dass der Staat, die Wirtschaft, die Mächtigen doch sollten (was absolut richtig ist) oder dass andere - die Amerikaner zum Beispiel - noch viel schlechter sind als wir (was auch richtig ist). Damit kommen wir allerdings in der allseits vernetzten Welt nicht weiter. Wir können, ja wir müssen dort etwas tun, wo wir unsere Fähigkeiten haben und wo unser Einflussbereich liegt. Und der ist gar nicht so klein, wie wir oft denken. Einzelinitiativen summieren sich zu ganz gewaltigen Resultaten, bevor die Politik oder diejenigen der Mächtigen, die nicht an den Klimawandel „glauben“ (als ob das eine Glaubenssache wäre!) sich zu etwas aufraffen können.
Klar ist, dass immer Widersprüche bleiben, wie eben jeder Mensch an sich schon widersprüchlich ist. „Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch jedes menschliche Herz“, hörte ich kürzlich und kann das gerade im Nachhaltigkeitshandeln bei mir bestens nachvollziehen. Ich weiss, dass ich im Alltag niemals 100% konsequent bin, dass ich an einer noch lange nicht nachhaltigen Institution arbeite und ich immer wieder abwäge zwischen verschiedenen Bedürfnissen und mich da und dort für einen kurzfristigen Gewinn entscheide. Dennoch - und das meine ich auch bei Ihnen zu spüren – ist das Leitbild Nachhaltigkeit fest im Denken verankert.
Ich melde mich noch einmal nach dem 5. Wochenauftrag. Ich wünsche Ihnen alles Gute beim weiteren Nachdenken über Handyrecycling, auf der Suche nach gerechter Schokolade, nach T-Shirts ohne Kinderarbeit, beim Genuss von Bio-Tee oder Erdbeeren im Frühling.

U.Frischknecht

Eben habe ich eine Webseite gefunden, die Einzelne miteinander vernetzt, damit sie sich nicht so alleine vorkommen: http://www.carbonrally.com/

Bewusstes Wahrnehmen

Meinen Post-it hängte ich an meine Zimmertüre. Immer wieder wenn ich die Türe öffnete kam mir mein Vorhaben in Erinnerung. Ich merkte jedoch, dass ich den Post-it aufhängen musste und es nicht mein eigener Entscheid aus innerer Überzeugung war. Ich bin mir sicher, dass die eigene innere Einstellung bei solchen Prozessen sehr wichtig ist. Ich versuchte das Beste zu geben und achtsam zu sein! Ich achtete auf das Verhalten meiner Mitmenschen und die Umwelt. Ich störte mich noch mehr als sonst an den Abfallstücken, die verteilt am Wegrand liegen, den vielen Autos auf den Strassen und den grossen Medienkonsum meines kleinen Bruders. Ich versuchte nicht nur achtsam zu sein sondern auch aktiv zu werden. Ich schaltete das Licht aus, das unnötigerweise in der Küche lief. Den Fernseher und den Computer schaltete ich über die Nacht ganz aus. Mit meiner Mutter sprach ich über die momentane Situation auf der Welt. Wir tauschten unsere Meinungen aus und reflektierten gemeinsam unser Verhalten intensiver und gaben uns auch Rückmeldungen.
Ganz stolz bin ich darauf, dass ich diese Woche für meine Verhältnisse extrem wenig Auto gefahren bin. Dies liegt jedoch auch daran, dass ich oft gar nicht die Möglichkeit hatte es zu benutzen. Ich konnte mich einfühlen, wie es ist weniger Auto zu fahren und musste oder besser gesagt durfte feststellen, dass vieles auch ohne Auto möglich ist.
Den Zettel werde ich morgen wieder von meiner Türe nehmen, dennoch will ich den Gedanken in mir weiterleben lassen und mit offenen Augen durch den Alltag gehen!

Mittwoch, 11. März 2009

ACHTSAM

Achtsam sein, das ist für mich schon eine Zeit lang wichtig. Ich nehme vor allem die Natur immer achtsam und brauche deswegen nicht ein Post-It um daran erinnert zu werden. Für mich ist die Natur einfach toll. Gehe ich spazieren, so entdecke ich immer wieder neue in der Natur, seien es verschiedene Blätterformen, eine Pflanze, ein bestimmtes Vogelgezwitscher, ... Ich habe für mich seit längerem entdeckt, dass ich draussen im Grünen etwas Abstand von der Schule nehmen kann und einfach die Natur betrachte und geniesse. Vor allem im Herbst, wenn überall bunte Blätter sind, ist es toll und auch im Frühling gefällt es mir beim Spazieren besonders, denn dann beginnt alles zu blühen und zu leben.

Betreffend der Mitmenschen habe ich, wie viele andere Studis, gemerkt, dass ich für sie gar nicht viel Zeit habe, denn das sechste Semester ist einfach nur purer Stress. Ich finde es so schade, denn die sozialen Kontakte sind doch so wichtig und geben einem wieder Kraft um weiter zu machen. Natürlich nehme ich mir ab und zu für meinen Freund und meinen Freundeskreis Zeit, doch ich würde lieber noch mehr Zeit mit ihnen verbringen. Jedoch ist es momentan einfach unmöglich, was ich sehr bedauere.

achtsam leben, achtsam wahrnehmen

Dieser Wochenimpuls stimmte mich sehr nachdenklich. Selbst nach wiederholtem Überlegen war es mir nicht wirklich möglich, die Frage „Lebe ich achtsam?“ befriedigend zu beantworten. Ebenso schwer fiel mir die Antwort auf den zweiten Impuls, ob ich meine unmittelbaren Mitmenschen achtsam wahrnehme.

Diese Woche wurde es mir wichtig, dass ich in der Schule, aber auch auf dem Nachhauseweg die Menschen wahrnehme und sie „beobachte“. Dabei ist mir ganz stark aufgefallen, dass in fast jedem Auto nur eine Person sitzt. Mir war das vorher nie wirklich bewusst, und was das für die Umwelt und die Nachhaltigkeit zu bedeuten hat, das wissen wir alle…

Auch sind mir diese Woche die Raucher/innen auf der Strasse aufgefallen. Viele von ihnen werfen die Zigarettenstummel achtlos auf den Boden und gehen weiter, als wäre nichts gewesen. Mich würde es interessieren, ob sich diese Menschen gar keine Gedanken darüber machen, was mit dem Begriff Littering gemeint ist…

Wenn ich heute auf Mariaberg durch den Kreuzgang und die Gebäude der PH gehe, fallen mir die neuen, grossen Bildschirme auf. Monitore, auf denen Informationen des Tages oder der kommenden Woche stehen. Ich frage mich ehrlich, was das bringen soll? Es wird die ganze Zeit von Nachhaltigkeit gesprochen, aber ist das wirklich nachhaltig?

Unlängst wurde eine wurde eine Frau an die PH eingeladen, die in einem Verein für Nachhaltigkeit mitarbeitet. Sie schenkte unserer Schule eine Flagge, die symbolisch dazu aufruft, nachhaltiger zu leben. Warum bloss wird diese Flagge an unserer Schule, obwohl wir einen freien Mast haben, nicht aufgehängt? Lassen das die vielen Strom fressenden, Ressourcen verschwendenden Monitore nicht zu?

Solche Widersprüche an einer Pädagogischen Hochschule nerven mich echt!

Was mir aber sofort durch den Kopf ging, sind meine Familie und Freunde. Ich stelle fest, dass ich seit einigen Wochen oder sogar Monaten kaum noch Zeit für sie habe. Meine Familie sehe ich zwar jeden Tag zu Hause, aber Zeit verbringen mit ihr kann ich selten.
Meine Freunde treffe ich nur noch am Wochenende. Für mich viel zu selten, um sie wirklich wahrnehmen und achten zu können. Ich hoffe, dass sich mein Sozialleben wieder deutlich verbessert, wenn die stressigste Zeit vorüber ist.

Trotz all dieser negativen Beispiele habe ich aber auch die andere Seite erlebt.
In dieser Woche habe ich von einigen Leuten erfahren, dass sie einem ohne Wenn und Aber helfen und unterstützen. Oder dass es Menschen gibt, die einem einfach nur zuhören und Gutes möchten.

Meine Erfahrungen in dieser Woche haben mir gezeigt, dass ich auch in Zukunft genauer hinschauen und meine Mitmenschen achtsamer wahrnehmen möchte.

Mittwoch, 4. März 2009

Papier

Papier ist etwas, das ich im Alltag und besonders im Rahmen des Studiums sehr oft brauche. In meinen Schränken stauen sich bereits viele, viele Ordner, die vor lauter Inhalt beinahe platzen. Täglich erhalten wir einen Stapel von Blättern, Zeitungen per Post. Doch was steckt alles dahinter? Was braucht es alles, bis ich eine Beige von Papieren auf meinem Tisch habe.
„Jeder fünfte Baum, wird für die Papierherstellung gefällt“; diese Aussage erschütterte mich. Dass es Bäume für die Papierherstellung braucht, war mir klar. Doch dass es so viele sind, jagte mir einen Schrecken ein.
Das Abholzen bringt natürlich Folgen mit sich. Tiere und Menschen verlieren ihr Zuhause. Pflanzen werden beschädigt, müssen sterben.

Das Holz wird bei der Papierherstellung mit Chemikalien gebleicht, diese sind für die Umwelt sehr schädlich.
Zudem muss das Holz, das Papier über sehr weite Strecken transportiert werden, weitere Schadstoffemisionen verursacht. Die maschinelle Herstellung benötigt viel Wasser und Energie.

Sicherlich entstehen durch die Herstellung auch viele Arbeitsplätze. Das Baumfällen, die eigentliche Herstellung des Papiers, der Transport und der Verkauf geben Arbeit.

Es geht auch anders:
In Recyclingwerken kann sogar aus bedrucktem, buntem Papier wieder weißes hergestellt werden. Das Altpapier wird eingeweicht und zu einer Art "Pappmaché" verarbeitet. Daraus entstehen in einer Papiermaschine große Papierbahnen, die nur noch zurechtgeschnitten werden müssen. Recyclingpapier muss also nicht grau und sofort als solches identifizierbar sein.

Es kommt darauf an, wie das Holz für die Papierherstellung geschlagen wird. Werden nur einzelne Bäume gefällt und die rundherum wachsenden stehen gelassen, kann der Wald sich selber wieder erholen und es wachsen wieder neue Bäume. Anhand eines Siegels auf der Packung kann man Papier, das aus solchen Bäumen hergestellt wurde, erkennen.

Fazit:
Mit Papier bewusst umgehen! Nicht Papiere in Unmengen benutzten. Altpapier sammeln!

Beim Papierkauf auch auf die Herkunft des Papieres achten!

Dienstag, 3. März 2009

Erdbeeren - jetzt mitten im Winter?

Tatsächlich! Als der Nachtisch beim Geburtstagsessen meiner Oma serviert wird, leuchten feuerrote Erdbeeren zwischen Vanilleeis und Mousse au chocolat. Und das zu dieser Jahreszeit, da draussen noch Schnee liegt?!
Ökologischer Wahnsinn! Ankurbelung der Wirtschaft. Sicherung von Arbeitsplätzen! Die Meinungen an der Festtafel driften stark auseinander, und die friedliche Feststimmung droht abzustürzen…

Die Frage, ob es wirklich Sinn macht, gleich tonnenweise Erdbeeren durch halb Europa zu fahren, scheint schnell beantwortet: Nein!
Drohender Klimakollaps, CO2- und Lärmemissionen ohne Ende.

Und doch, da gibt es auch die andere Seite. Nur zwei Tage darauf – ein Zufall – zeigt die Tagesschau eine Reportage zur Erdbeerproduktion in Südspanien.
Tausende schwarzer Arbeiter aus Senegal, Ghana, Nigeria oder auch Marokko finden in den riesigen Anlagen ihr bescheidenes Auskommen. Dass sie schamlos ausgebeutet werden, darf natürlich an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Es profitieren davon auch Hersteller von Gewächshäusern, Produzenten von Düngemitteln und landwirtschaftlicher Maschinen.

Beim Verzehr dieser Dessert-Erdbeeren tun wir also auch etwas Gutes, indem wir tatsächlich mithelfen, Arbeitsplätze zu erhalten. Die Früchte müssen auf Strasse oder Schiene nach Norden transportiert werden. Schön, denn Logistik-Firmen bekommen dadurch ihre Aufträge. Gleichzeitig meldet sich wieder das schlechte Gewissen, weil die Schwertransporter Lärm und Gestank verursachen und Strom kommt auch nicht einfach so aus dem Netz. Aber auch die Stromproduktion sichert unzähligen Fach- und Arbeitskräften ihr Auskommen.

Die beteiligten Personen sind also Folgende: Hilfsarbeiter/innen, Fürchte (Erdbeer-)Produzenten, verschiedenste Hersteller von Geräten oder Maschinen, Lastwagenchauffeure, Früchteimporteure, Grossverteiler, Verkaufspersonal z.B. in der Migros, Restaurantbesitzer mit Koch, Servierpersonal, Gast (Konsument)

Ganz so schlecht ist es also nicht, wenn ich als Konsumentin während der kalten Monate Erdbeeren esse. Und es gibt immer – egal wovon man spricht oder worüber man nachdenkt - ein Dafür und ein Dawider.

Montag, 2. März 2009

Vernetungen entdecken

Mein Tag beginnt meistens mit einem Glas Orangensaft.
Leider ist er nicht selbst gepresst, sondern kommt aus dem Tetrapack, was der Kreis der für Verantwortlichen und Mitbeteiligten erheblich ausweitet.
Nach einigen Recherchen, welche mir den Vorgang beschrieb, welcher mein O-Saft durchlaufen hat hier nun den Beschrieb.

Nach der, in Brasilien in der Regel händischen Ernte der Orangen werden diese in die – meist in unmittelbarer nähe der Plantage gelegenen- Sortierbetriebe gefahren. Dort werden die Früchte gewaschen und nach diversen Bereichen aussortiert: für den Direktkonsum der Früchte in Brasilien, die Pressung und Produktion von Orangensaft für den einheimischen Markt oder die Herstellung von Orangenkonzentrat zum Export nach Übersee (vor allem nach Europa).
Von den Sortierbetrieben aus geht es in die Pressereien, dort werden die Orangen zunächst gepresst und der Saft gereinigt und pasteurisiert. Das gewonnene Konzentrat wird tiefgekühlt und zum Verladehafen transportiert, von wo er eine ca 12000 km lange Reise nach Europa antritt.
In den Häfen von Rotterdam und Gent wird das Konzentrat in die gekühlten Tanks der jeweiligen grossen Fruchtsaftkonzerne gepumpt, wo es unter Umständen auch mehrere Monate aufbewahrt werden kann. Von dort bringen Tankwagen es zu den diversen Auffüllbetrieben in ganz Europa. Dort wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt, verloren gegangene Vitamine und Mineralstoffe werden zugesetzte und das Produkt verpackt. Die letzte Station sind schliesslich die Läden des Einzelhandels.

Daraus ist erkennbar wie viele Leute für mich gearbeitet haben. So sind es sicherlich Plantagearbeiter/innen, diverse Fabrikarbeiter/innen, Transporteure (Schiff, LkW), Ladenangestellte und zudem kommt noch der Weg der Verpackung (Produktion, Layout etc.) hinzu, welche weitere Mitbeteiligte einschliesst. Mein Beitrag ist nur der Kauf des Produktes.

Ich kaufe den Orangensaft im Lebensmittelgeschäft und auf der Verpackung findet man das Max-Havelaar-Gütesiegel und folgenden Text:
„Das Gütesiegel von Max Havelaar steht für fairen und kostendeckenden Handel mit Produzentenorganisationen in benachteiligten Regionen des Südens. Dieser Orangensaft wird gemäss strengen Standards und möglichst umweltschonend produziert sowie fair gehandelt. Dank einem Fonds können Bauernfamilien Arbeiterinnen und Arbeiter zudem Projekte zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen realisieren.“
Obwohl ich den O-Saft jeden Tag trinke, habe ich den Text noch nie gelesen. Ich finde es jedoch gut, dass beschrieben wird wie das alles von statten geht.
Ich könnte sicherlich nachhaltiger leben, wenn ich den Saft selber pressen würde, jedoch würde die Orange immer noch einen Weg zu hinterlegen haben, bis sie bei mir ist. Dadurch, dass ich beim Kauf auf das Gütesiegel achte, leiste ich bereits einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Es ist jedoch erstaunlich, wie viele Leute und welch eine Arbeit hinter einem Glas Orangensaft stecken kann.

Vom Weizen zum Mehl ... vom Mehl zum Brot

Als ich die Wochenaufgabe las, kam mir sofort das Brot in den Sinn. Ich esse jeden Tag Brot und wüsste nicht, was ich ohne Brot machen würde. Dies merkte ich auch in meinem Sprachaufenthalt in England, denn mit der Zeit mochte ich kein Toastbrot mehr sehen und ich sehnte mich etwas nach den vielen verschiedenen Brotsorten, die wir in der Schweiz haben. Deswegen heisst mein Thema heute "Vom Weizen zum Mehl ... vom Mehl zum Brot".

Als erstes säht der Bauer oder ein Getreidezüchter im Herbst Weizen mit Hilfe einer speziellen Sämaschine. Mit der Zeit wachsen die Weizen und Blüten (=Ähren) beginnen zu blühen. Wenn es aber ganz heiss ist, dann muss der Bauer oder Getreidezüchter darauf achten, dass die Weizen genug Wasser haben um zu wachsen. Ende Juni bis mitte Juli mäht der Bauer oder Getreidezüchter die reifen Weizen mit einer Mähdreschmaschine. Danach trennt er den Samen vom Rest. Sind alle Samen sorgsam aussortiert, bringt der Bauer oder Getreidezüchter die Weizen zum Müller, wo sie zuerst sorgfältig von Unreinheiten, wie zum Beispiel Staub, gereintigt werden. Danach werden die sauberen Weizen in der Mühle fein gemahlen, so dass Mehl entsteht. Dieses Mehl wird nun zu Grosslieferanten transportiert, wo es gewogen und abgepackt wird. Von dort kaufen die Bäckereien das Mehl ein und verabeiten es in der Backstube mit anderen Zutaten und mit Hilfe von Mischmaschinen und dem Backofen zu Brot. Dieses Brot kaufen die Leute entweder in der Dorfbäckerei oder im Backwarenteil eines Einkaufzentrums.

Nun habe ich beschrieben, was es alles braucht, damit wir Menschen das Brot kaufen können. Natürlich leistet aber nicht nur der Bauer / Getreidezüchter und die Arbeiter/innen der Mühlen und Grosslieferanten einen wichtigen Beitrag zur Brotherstellung, sondern auch viele Leute, die ich zuvor gar nicht dazuzählte. So gibt es viele, die die Weizen zur Mühle und das Mehl zu den Grosslieferanten und Bäckereien transportieren. Zudem müssen auch die Maschinen, die beim Säen der Weizen, beim Ernten, bei der Verarbeitung der Weizen zu Mehl und zum Brot beteiligt sind. Und diese Maschinen wiederum wurde auch von Menschen skizziert, geplant, gebaut und verkauft. Somit spielen sehr viele Akteure/Akteurinnen beim Prozess der Verarbeitung vom Weizen zum Brot mit. Dies ist mir jetzt wieder so richtig bewusst geworden und ich bin sehr froh darüber, dass es Menschen gibt, die dafür arbeiten, dass wir Brot kaufen und essen können. Natürlich aber entstehen auch umweltschädliche Stoffe bei der Produktion, aber ich denke, dass lieber irgendwo anders eingespart werden sollte als beim Produzieren von Brot, denn Brot ist ein Grundnahrungsmittel in unserem Land.

Sonntag, 1. März 2009

Vernetzungen in meinem Alltag

Kürzlich haben die Besitzerin meines Pflegepferdes und ich einen neuen Sattel gekauft. Dies klingt sehr einfach, bringt aber grossen Aufwand und viele Vernetzungen mit sich. Vorerst mussten wir im Internet und durch Anfragen einen geeigneten Sattler finden, der Sättel nach Mass anfertigt. Ohne Internet und ohne einen Bekanntenkreis mit hilfreichen Tipps wäre die Suche sehr erschwert gewesen. In Deutschland wurden wir fündig und meine Kollegin bestellte somit das Gestell, um die genauen Masse des Pferderückens abzumessen und einzustellen. Dieses musste vom Sattler auf die Post gebracht werden und von da begann die Reise in die Schweiz. Nach einigen wenigen Wochen kam das Paket an und der Inhalt konnte bearbeitet werden. Mit dem angepassten Gestell fuhr meine Kollegin mit dem Auto nach Deutschland zur Sattlerei. Dort konnte sie mit dem Sattler genaue Absprachen bezüglich des Materials und Zubehöres vornehmen. Einige Monate war der Sattler an der Arbeit und schickte schliesslich den fertigen Sattel per Post in die Schweiz. Nebenbei musste der Zahlungsverkehr noch geregelt werden. Nun haben wir endlich unseren gewünschten Sattel. So ein Mass-Sattel ist sehr teuer. Um den ganzen Aufwand und viel Geld zu sparen, hätten wir einen Occasions-Sattel kaufen können. Dies stellt aber auch viele Probleme und sehr viel Aufwand dar. Vielleicht findet man auch keinen passenden für den Pferderücken. Der Punkt des Wohlergehens für das Pferd war bei unserer Entscheidung ausschlaggebend. Ich denke die Autofahrt nach Deutschland und die Postwege könnten gespart bleiben. Doch sucht man einen (Occasions-)Sattel muss man ebenfalls grosse Fahrten sogar mit Pferd und Anhänger vornehmen, um den Sattel zu testen. Vielleicht hätten wir aber einen näher gelegenen Sattler auffinden können. Durch unseren Wunsch haben wir den Sattler und sein Geschäft unterstützt. Ausserdem hat meine Kollegin eine neue Bekanntschaft gemacht. Die Post bekam einen weiteren Auftrag. Dieses Durchdenken des Weges mit all seinen Vernetzungen zeigt mir, wie viele Berufe miteinander zusammenhängen und voneinander abhängig sind. Ausserdem ist es oft ein langer und komplizierter Weg, bis man das gewünschte Produkt schliesslich hat.

Beim Stichwort Post kommt mir noch eine Situation in den Sinn, mit welcher ich vor mehreren Tagen konfrontiert wurde. Um eine Bewerbung zu verschicken, ging ich auf den Postschalter. Ich wusste, dass der Brief auf die Reise nach Zürich in die Zentrale geht und dort aussortiert wird. Da aber meine Zieladresse das Postfach des Ortes war, an welchen ich auf den Schalter ging, wäre diese Reise sehr sinnlos. Diese Überlegung sah auch die Frau am Postschalter ein und machte eine Ausnahme. So warf sie ihn direkt in das Postfach ein, was mir wiederum zum Profit wurde, da der Brief früher am Zielort eintrifft. Wäre die Frau am Schalter nicht so verständnisvoll und unkompliziert gewesen, wäre die Situation des Briefweges viel aufwändiger gewesen und sehr sinnlos. So denke ich, gibt es viele Gegebenheiten in unserem Leben, wobei komplizierte, aufwändige und nicht ökonomische Massnahmen ausgeführt werden. Ein extremes Beispiel ist dasjenige der Druckerpatronen: Sind sie aufgebraucht kommt ein Konsument günstiger weg, wenn er einen neuen Drucker kauft! Daher entsteht aber viel Abfall und Entsorgungsaufwand. Ebenfalls können Berufe, die die Reperaturen aufnehmen, nicht unterstützt und produktiv werden. Analysiere ich mein Beispiel aber noch tiefer, muss ich bereits bei dem Papiergebrauch beginnen und nicht erst bei der Post. Für die Unterlagen stellt das Papier nämlich die Voraussetzung dar. Bäume werden verarbeitet und bis das Papier zum Gebrauch vorliegt, ist es ein langer Prozess. Als Lehrperson finde ich es wichtig, den Kindern den bewussten Umgang mit Materialien zu lehren. Sie sollen mit Papier nicht verschwenderisch sondern bewusst umgehen.

Meine Erkenntnisse aus diesen persönlichen Erfahrungen ergeben, dass im Alltag oft abgeschätzt werden muss zwischen Aufwand und Ertrag. Ebenfalls das Wohlbefinden spielt in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Den Kindern sollten wir die vielen Hintergründe und Entstehungsprozesse der Produkte erklären. Somit kommen den Produkten auch mehr Bedeutung zu. Wichtig finde ich es, dass wir sparsam handeln und probieren, die Wirtschaft zu unterstützen aber die Welt nicht zu belasten. Ein schweres Ziel!

Wie kommt die Milch zu mir in den Kühlschrank?

Ich habe die Milch ausgewählt, da ich jeden Tag Milch konsumiere. Ich wohne in einer eher ländlichen Gegend mit einigen Bauernhöfe. Die Milch hole ich mir aber nicht direkt beim Bauern sondern kaufe sie wie die meisten anderen Leuten in einem Lebensmittelgeschäft.

Wenn ich mir jetzt überlege, wer alles für meine Milch arbeitet, so beginnt das bei mir bei der Kuh. Die Kuh frisst den lieben langen Tag Gras, damit sie am Abend und am nächsten Morgen viel Milch abgeben kann. Der Bauer hat die Aufgabe die Kuh zu melken. Früher geschah dies noch von Hand heute ist alles maschinenbetrieben. Die Zukunft sieht so aus, dass ein Roboter die ganze Melkerei übernehmen wird. Der Bauer hat dann nur noch die Aufgabe, den Roboter zu überwachen.
Die Milch wird in grossen Tanks kühl gelagert, bis das Milchtransportunternehmen die Milch mit Tanklastwagen abholt. Mit den Lastwagen wird die Milch in eine Käserei oder Molkerei gebracht. Dort wird sie vom Molkerist oder von einem Käser verarbeitet. Entweder zu Käse, Milch in Flaschen, Joghurt oder anderen Milchprodukten. Nach dieser Station werden die Produkte in die Lebensmittelgeschäfte (Volg, Coop, Migros...) verteilt. Dies geschieht meistens wieder mit Lastwagen.
Die Verkäuferin oder der Verkäufer hat nun die Aufgabe die Milchprodukt ins Regal zu räumen und sie anschliessend zu verkaufen.

Die Beteiligten Personen oder Tiere sind also: die Kuh, der Bauer, Angestellte/r Milchtransportunternehmen, Molkerist oder Käser, Verkäufer/in im Lebensmittelgeschäft

Ich leiste meinen Beitrag, in dem ich die Milch kaufe. Würde ich (und auch alle anderen) eine Milch mehr kaufen, könnte der Bauer die Milch nicht abgeben bzw. die Kühe nicht mehr melken. Der/die Angestellte/r vom Milchtransportunternehmen hätte auch keine Arbeit mehr und es gäbe ebenfalls keine Molkerei oder Käserei. Also trage ich einen grossen Teil dazu bei, dass der Kreislauf der Milch geschlossen wird.

Es ist erstaunlich zu sehen, wie viele Personen und Unternehmen mitwirken, nur damit ich meine Milch jeden Morgen im Kühlschrank habe. Würde ich die Milch jeden Morgen direkt beim Bauern abholen, hätten einige Menschen keine Arbeitsstelle. Jedoch würde ich einen Teil zur Nachhaltigen Zukunft beitragen. All die Transportwege mit den Lastwagen würden wegfallen. Auch hätte es mehr Platz für die Weiden der Kühe, denn es gäbe keine Molkerei oder Käserei. Ich könnte mir die Milchprodukte wie Joghurt, Käse usw. selber herstellen. Das ist natürlich eine Illusion der heutigen Zeit, denn hier müssten alle Menschen mithelfen. Es reicht nicht, wenn jemand die Milch beim Bauern direkt holt.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Natürliche Energie nutzen

Wohnhaus mit Energieüberschuss, Tagblatt 23.2.09
Aufgefallen, Dienstag 24.2.09

Ich habe mich für zwei Artikel entschieden, die mich bezüglich unserer Zukunft optimistisch stimmen. Beide Texte geben mir das Gefühl, dass wir etwas für unsere Welt tun können.
Im ersten Text geht es um ein Mehrfamilienhaus, das mehr Energie produziert, als es selbst benötigt. Es ist das erste Haus dieser Art in der Schweiz. Es ist für mich ein ideales Vorbild für weitere Bauten. Das Haus nutzt erneuerbare Energie und es entsteht so sogar ein Überschuss an warmem Wasser und elektrischem Storm. Das Haus ist selber ein kleines Kraftwerk. Professor Martin Grosjean, Klimaforscher an der Universität Bern: „ Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zu Verfügung haben.“ Dies war ebenfalls der Leitsatz des Architekten des Hauses. Mit dem Minergiehaus können langfristig Kosten gespart werden. Jedoch ist der Bau des Hauses sehr teuer und auch wer in einer Wohnung wohnen will, muss tief in die Tasche greifen. Von der ökonomischen Seite her muss man also mit hohen Kosten rechnen, die sich meiner Meinung nach aber auszahlen. Leider kann sich nicht jedermann so eine Wohnung leisten.
Der Strom des Hauses stammt vom Dach. Sonnenkollektoren von einer Fläche von 150 Quadratmeter nehmen die Sonnenenergie auf. Ein Teil der Energie wird genutzt, um einen Warmwasserspeicher auf Raumtemperatur zu halten. Auch die Wärme aus dem häuslichen Abwasser wird genutzt. Ökologisch ist das Haus auf jeden Fall. Der Strom ist umweltfreundlich und natürlich entstanden und wird bestmöglich verwertet und genutzt.

Den Traktor, der mit Gülle betrieben wird finde ich eine sehr gute Idee. Gülle kommt auf einem Hof vor und kann ohne Transport gerade weiter verwendet werden. Die Idee ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Die Absonderungen der Tiere können wiederverwertet werden und es wird weniger Benzin, nur 40 % Dieselkraftstoff als Ergänzung, benötigt. Es stehen keine genauen Angaben, wie die Gülle in den Traktor kommt und welche Hilfsmittel dazu benötigt werden. Die genauen Kosten kenne ich somit nicht. Jedoch bin überzeugt, dass Alternativstoffe für Benzin in der heutigen Zeit überlebenswichtig sind.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nachhaltige Entwicklung in den Medien


Warme Temperaturen und Ausbreitung schädlicher Raupen
TAGBLATT vom Montag den 23. Februar 2009



In den Medien wird viel über Nachhaltigkeit diskutiert. Durch bewusstes Lesen, Hören und Sehen sind mir die Dimensionen nachhaltiger Entwicklung immer mehr aufgefallen. Ins Auge gestochen ist mir ein Artikel über warme Temperaturen und deren Nebeneffekt im Tessin. Diesen Artikel kann man unter http://www.tagblatt.ch/ aktuell/ schweiz/schweiz/Fruehlingstemperaturen-in-der-Magadino-Ebene;art622,1267807 (Zugriffsdatum Montag, 23.02.2009) nachlesen. Die ökologische Dimension kommt klar zum Ausdruck. Der Artikel berichtet darüber, dass in der Magadino-Ebene Frühlingstemperaturen herrschen. Die Menschen laufen im Tessin bereits in T-Shirts durch die Strassen. Am vergangenen Wochenende erreichte das Quecksilber mit 16 Grad Celsius den höchsten Stand in diesem Jahr. Die Meteorologen sagen für diese Woche milde und sogar noch höhere Temperaturen an. Der Nordföhn ist der Grund für dieses anhaltend warme Wetter. Durch die sommerlichen Temperaturen entsteht eine Ausbreitung des Pinien Prozessionsspinners. Dieser Schmetterling kann laut Umweltdepartement schwere Allergien auslösen. Ich habe mich über diese Raupen informiert. Die Seite http://www.schmetterling-raupe.de/art/pityocampa.htm bietet Informationen. Diese Tiere neigen zur Massenvermehrung, wodurch grosser Schaden an Bäumen entstehen kann. Auf der Seite steht, dass „pityocampa“ sehr wärmebedürftig sind und im Sommer fliegen. Für mich ist das bereits ein Alarmsignal. Wir haben noch Winter und dennoch herrschen an gewissen Orten hohe Temperaturen. Da jetzt schon Raupen schlüpfen verschiebt sich der gesamte Nahrungskreislauf von den Tieren. Im schlimmsten Fall kann eine Artenvielfalt nicht mehr erhalten werden, wenn die Raupen bereits verpuppt sind und keine Nahrung mehr für gewisse Vögel bieten. Das Zeitmass der Natur ist bei diesem Artikel auffällig und bedenkenswert. Jetzt schon werden hohe Temperaturen gemessen. Alle Menschen sollten sich Gedanken zur nachhaltigen Zukunft machen und die Belastung der Ökosysteme vermeiden. Dabei sind wir bei der kulturellen Dimension angelangt und dem Verursacherprinzip der ökonomischen Dimension. Somit wird ersichtlich, wie die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales in Wechselwirkung zueinander stehen.

Ökologische Motoren
SF - Tagesschau vom 23. Februar 2009, 19.30 Uhr

In den vergangenen Tagen habe ich nicht nur die Zeitungsartikel gelesen und studiert, sondern auch die Nachrichten im Fernsehen bewusst auf den Aspekt der Nachhaltigkeit konsumiert. Ein Artikel hat mich speziell interessiert, welcher zudem von anderen Bloggern bisher noch nicht thematisiert wurde. Daher möchte ich hier darüber schreiben, auch wenn er dasselbe Datum wie der Zeitungsartikel aufweist:
In der Tagesschau wurde über ökologische Motoren berichtet. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt spielt bei der Entwicklung von kleinen und sparsamen Motoren mit. Sie entwickeln Antrieber mit 40 % weniger CO2-Ausstoss. Ausserdem sind sie an der Arbeit von Wasserstoff-Autos. Für die Herstellung ökologischer Motoren wurde ein Labor eröffnet. Die ökologische und ökonomische Krise unterbricht den Bann nach schnelleren, stärkeren und grösseren Autos. Kleine und sparsame Motoren sind nun gefragt. Die schweizer Entwickler optimieren die Agregate durch alternative Kraftstoffe oder bessere Computersteuerung. In der Tagesschau berichtet der Abteilungsleiter für Verbrennungsmotoren der Empa, dass das Interesse der Öffentlichkeit gestiegen ist. Die Forschung ist noch zu wenig weit, dass Autos mit Alternativen mehr als 10% der Verbrennungsmotoren ablösen. Dieser Nachrichtenbericht zeigt das Interesse an Nachhaltigkeit. Somit trägt die Forschung und Entwicklung einen erheblichen Anteil zur ökologischen Dimension bei, indem sie die Reduzierung der Schadstoffeinträge anstreben. Eine Übernutzung der Ökosysteme ist sehr schlimm für die Zukunft. Autofreie Tage oder die Reduktion der Geschwindigkeit auf Autobahnen sind zu gewissen Zeiten nötige Massnahmen geworden. Die ökonomische Dimension beinhaltet die Langfristorientierung. Es ist dringend nötig, neue Technologien zu entwickeln. Aus den Tests des Fussabdruckes und CO2-Rechners hat sich gezeigt, dass wir unsere Erde viel zu sehr überanspruchen. Die kulturelle Dimension enthält das Stichwort des nachhaltigen Lebensstiles. Der enorme Einsatz der Autos durch die Bevölkerung widerspricht dieser Forderung. Da wohl nur eine grosse Minderheit auf den Gebrauch des Autos verzichten will und kann, ist es ein grosser Fortschritt, dass die Forschung ökologische Motoren entwickelt.

Dienstag, 24. Februar 2009

Die Thematisierung der „Nachhaltigkeit“ in den Medien

Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche

In der NZZ fand ich heute einen Artikel über den Tourismus,
Er besagt, dass das Jahr 2008 für den Schweizer Tourismus sehr erfolgreich war. Die Anzahl Übernachtungen lag bei 37,3 Millionen. Dieser Wert wurde liegt in der Schweizer Tourismusgeschichte auf zweiter Stelle und wurde nur im Jahre 1990 überstiegen.

Nun, was hat dies mit der Nachhaltigkeit zu tun?

Gegen Ende des Artikels wird darauf hingewiesen, dass der Schweizer Tourismus auf den Sommer 2009 eine Kampagne lancieren wird, in dessen Zentrum die Naturpärke stehen. Dadurch möchte man das weltweite Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit erfüllen.

In NZZ Dienstag 24.2.09

Es war spannend zu sehen, wie auch der Toursimus mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht. Der Tourismus, welcher unsere Bedürfnisse stillen möchte, nimmt somit auch auf das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit auf, indem er den Touristen die Schweizer Naturgebiete schmackhaft macht.

Ob dies der richtige Weg zur Förderung der Umwelt und Unterstützung der Nachhaltigkeit ist weiss ich nicht. Über Projekte in diese Richtung findet man im Artikel keine Angaben. Durch den Tourismus in solchen Regionen könnte man die Schönheit der Natur und zugleich auch die Veränderungen, welche durch uns Menschen verursacht werden aufzeigen. Es brächte einen Appell, ansonsten geht und kommt der Tourist ohne sich dabei über die Nachhaltigkeit Gedanken zu machen. Auch könnte es sein, dass durch den Tourismus in solchen Regionen, die Natur nicht profitiert sondern noch mehr belastet wird (Abgase durch den Transport, Abfall etc.)

Nachhaltigkeit in der Modebranche.
Im Tagblatt vom 23.02.09 findet man einen Artikel über die Mode.
Es wird über die Londoner Modewoche berichtet. Beim Lesen wird deutlich, dass auch die Mode die Themen der Zeit widerspiegelt. So wurden die dunkle Farbe gewählt und nur wenige glitzernde Accessoires eingesetzt.
Nicht nur das Thema Wirtschaftskrise, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Modebranche. Mehr als 300 Designer, Händler und Hersteller kündigten an der Fashion Week an, dass sie Umweltschäden durch die Kleiderherstellung verringern wollen.
im Taglabtt Montag 23.2.09

Beim Lesen bemerkte ich, dass ich Mode nicht gleich mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringe. Jedoch finde ich es eine gute Einstellung der Desinger sich dem Thema zu widmen und erste Zeichen zu setzen. Ich bin überzeugt, dass wenn sie es tatsächlich umsetzen, dies einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit sein wird.
Denn es wird nicht in einem kleinen Rahmen darüber verhandelt, sondern es wären bereits über 300 Personen welche sich engagieren.
Nun ist nur noch die Frage, ob sie ihre Pläne auch umsetzen, denn das ist oft das grösste Problem. Ich bin jedoch gespannt was dabei herauskommt und würde mich freuen wenn es tatsächlich klappt.

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Ich habe vorallem in der Zeitung nach Berichten und Artikeln über Nachhaltige Entwicklung gesucht und bin dabei auf folgendes gestossen.

Im Tagesanzeiger vom 21.2.2009 wird beschrieben, wei in einer ostchinesischer Stadt die Bewohner seit zwei Tagen ohne Trinkwasser sind, da eine Chemiefabrik den Fluss mit giftigen Chemikalien verschmutzt hat. Die Wasserversogung wurde sofort unterbrochen und die Bewohner versuchten sich mit Mineralwasser einzudecken. Die Lebensmittelgeschäfte haben aber nicht geschlafen und die Preise fürs Mineralwasser etwa um das 10fache erhöht.

Bei diesem Bericht wird mir deutlich, wei fahrlässig Menschen handeln können um der Natur und auch der Menschheit zu schaden. Wie sollen wir leben ohne sauberes Trinkwasser? Wasser ist eines der wichtigsten Mittel für unser Leben. Ist alles Wasser verschmutzt wird es bald auch kein Leben mehr geben. Geld spielt immer eine wichtige Rolle. Die Chemie Fabrik hatte vielleicht nicht die finanziellen Mitteln für eine umweltschonende Entsorgung und die Lebensmittelgeschäfte sehen ihren Vorteil und versuchen aus einer Katastrophe ihren Profit zu schlagen. Die Einstellungen und das Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft muss zuerst bei den Menschen geweckt werden, damit sich überhaupt etwas zum Positiven wenden kann.

Des weiteren steht im Tagblatt vom 24.2.2008, dass der Tarifverbund Ostwind 2008 ein Rekordergebnis eingefahren hat. Es wurden im vergangenen Jahr 205'493 Ostwind-Monats- und 35'200 Ostwind-Jahres-Abonnements verkauft. Dies ist eine Steigerung von 7,46 Prozent.

Dies ist nicht nur für den Umsatz des Tarifverbunds Ostwind einen Vorteil sondern auch für unsere Umwelt. Es soll ja bedeuten, das im vergangenen Jahr mehr Leute auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen sind. Für eine nachhaltige Entwicklung ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wenn es jedes Jahr nun ein bisschen mehr sind, sind es irgendwann genug um unsere Umwelt vor unnötigen Abgasen zu schützen. Dieser Beitrag zeigt mir auch ganz genau, dass eben die kleinen Dinge etwas bewirken können.

Montag, 23. Februar 2009

Zeitungsartikel zur Nachhaltigkeit

Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Thema befasst und bin auf interessante Beiträge gestossen. Weil ich mein Diplompraktikum in Steinach absolviert habe, war es für mich wichtig, den folgenden Beitrag zu wählen, obwohl er einen Tag vor dem gegebenen Stichtag publiziert worden ist.

TAGBLATT vom Freitag, 20. April 2009

Einen Prozess in Gang gebracht
Die Primarschule Steinach veranstaltete einen Elternabend zum Thema „Kick off“ für Mütter und Väter zu einer vertieften Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft.
Stefan Chiozza, der in Appenzell für die Schulqualität verantwortlich ist, hielt an diesem Abend ein Referat. Die Eltern erfuhren viel über die Formen der Elternmitwirkung in der Schule. Z.B. Mitspracherecht, Mitbestimmung und Mitarbeit, auch über Rechte, Pflichten, Sorgen und Ängste wurde gesprochen. Kern des Referates war der Wandel des Verhaltens der Jugendlichen und Erwachsenen. Er sagte: „Früher wusste man noch, was gilt…“ Und damit erklärte er, dass Themen wie Respekt, Verhalten, Anstand, Lernen und Süchte verbindend zwischen Eltern- und Lehrerschaft sind. Viele Eltern hatten wegen der anstehenden Mehrarbeit Bedenken, aber sobald das Kind aus der Schule ist, endet ja auch diese Zusammenarbeit. Der Anfang im Projekt Elternmitwirkung ist durch diesen Elternabend geschafft.

Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales (Ökonomie, Ökologie)

Im Bereich des Sozialen bewirkt die Kooperation zwischen Eltern und Schule sehr viel. Zum einen kommen die Eltern in Kontakt mit anderen Eltern und erfahren so über deren Probleme in Zusammenhang mit Erziehung, Schule und Freizeitverhalten ihrer Kinder. Im Weiteren begegnen Eltern regelmässig den Lehrern, welche auch für die Mit-Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Dieser Kontakt erlaubt den direkten Gedankenaustausch, und wenn Probleme oder Meinungsverschiedenheiten anstehen, können diese sofort besprochen werden, ohne dass zuerst eine Hemmschwelle überwunden werden muss, weil man sich noch nicht oder nur kaum kennt. Dadurch, dass die Eltern auch direkt in die schulischen Belange miteingebunden sind, fühlen sich Ernst genommen und dürfen ihre Wünsche, Anliegen und Bedenken offen aussprechen.
Die Nachhaltigkeit ist dadurch gegeben, dass im Verlaufe kommender Jahre diese Form der Kooperation zur Selbstverständlichkeit wird und damit in Zukunft viele Probleme gar nicht erst ein zu grosses Gewicht bekommen.
Damit ist der Anfang gemacht und es ist uns allen hinlänglich bekannt, dass immer der erste Schritt der schwierigste ist. In Zukunft kann man bereits auf Erfahrungswerte zurückblicken und ich bin überzeugt davon, dass dadurch auch weitere Eltern ihre Bedenken, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, schneller überwinden können.
TAGBLATT vom Samstag, 21. Februar 2009

Botschafter für den Baustoff Holz
Das Thema Holz ist in der Immo-Messe in St. Gallen ein wichtiges Thema. Ergänzend dazu wird eine Fachtagung angeboten, die ein Seminar mit einer Sonderschau vereinigt, bei der alle Sinne angesprochen werden sollen. Während dreier Tage im März zeigen verschiedene Holzorganisationen und private Unternehmen die Wichtigkeit dieses Werkstoffes als „Baustoff der Zukunft“. An dieser Tagung geht es speziell um:
- Bauen mit Holz – ökologisch, energieeffizient, nachhaltig
- Holzbau-Design, Ästhetik und Komfort
- Holzenergie
- Imagekampagne Holz
Ein Fachexperte aus dem Vorarlberg hält ein Referat über Thesen für und wider Holz. Auch haben die Besucher die Möglichkeit, diesen Rohstoff spielerisch zu erleben.

Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie und Ökologie, (Soziales)

Das Bewusstsein vieler Menschen der modernen Welt ist mittlerweile soweit gereift, dass es heute unbestritten ist, dass wir mit den Ressourcen unseres Planeten viel haushälterischer umgehen müssen, wollen wir uns auch in Zukunft einen ähnlichen Lebensstandard bewahren. Die Ausbeutung nicht erneuerbarer Energien (z.B. Öl oder Gas) ist von gewissen Kreisen der Wirtschaft in unverantwortlicher Art und Weise vorangetrieben worden. Man hat zulange ausser Acht gelassen, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe nicht nur endlich ist, sondern dass damit auch dem Planeten Erde grosser und zum Teil bereits irreparabler Schaden zugefügt worden ist. Umso wichtiger ist es, dass heranwachsende Generationen den „Turnaround“ schaffen und neuartige Technologien entwickeln, die voll auf alternative Energien aufbauen. Nur so ist gewährleistet, dass auch in Zukunft ein Leben auf diesem Planeten möglich sein wird.

Zeitungsartikel zur nachhaltigen Entwicklung

Tagblatt, 21.2.2009
Autoindustrie, der massive Absturz

In diesem Artikel wird vor allem die Wirtschaftskrise in der Autobranche thematisiert. Viele Marken gehen unter oder müssen sich mit grösseren Herstellern zusammenschliessen. Zudem gibt es Gespräche über eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Herstellern bei der Entwicklung neuer Antriebstechnologien. Der Autor dieses Artikels ist sich sicher, dass sich die Spielregeln in der Autoindustrie ändern werden, so dass es heisst: „Kleiner, umweltverträglicher und billiger“ anstatt „schneller, grösser, teurer“. Auch wird die Autobranche, wenn sie irgendwann wieder aus der Krise gekommen ist, globaler, ökologischer und vernetzter sein als heute.

Ich fand den Artikel sehr interessant, denn darin wird zwar nur kurz, aber prägnant geschrieben, dass sich etwas an der Autoindustrie ändern muss. Dies sagte Al Gore auch in seinem Film. Ich finde es sehr gut, dass die Hersteller in Zukunft umweltfreundlichere Autos herstellen wollen, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich geschieht. Wenn es aber so wäre, dann fände ich das einen sehr super Fortschritt in der heutigen Gesellschaft. Ich hoffe, dass in Zukunft wirklich umweltfreundlichere Autos produziert werden, die nicht zu teuer sind, damit sich viele Menschen ein solches Fahrzeug leisten können, anstatt an altes Auto zu besitzen.


Tagblatt, 23.2.2009
Wohnhaus mit Energieüberschuss

In diesem Artikel geht es darum, dass in Brennau, einem kleinen Dorf, das erste Minergie-Mehrfamilienhaus in der Schweiz gebaut wird. Damit wird Heizöl gespart von mindestens 12'000 Liter pro Jahr und zudem versorgt sich das Gebäude selber mit Energie. Auch produziert es einen Überschuss in Form von Warmwasser und elektrischem Strom, so dass dieser Überschuss an Nachbarsgebäude abgegeben wird. Die Bewohner dieses Hauses können den Energieverbrauch mit Hilfe eines Displays steuern und so die Höhe des Mietzinses selber beeinflussen. Die durchschnittliche Miete beträgt etwa 2'400 bis 2'700 Franken.

Ich finde es sehr bemerkenswert, dass dieser Architekt ganz genau auf die Umwelt achtet. Deshalb verwendet er auch keine nicht rezyklierbaren Materialien und Baustoffe. Zudem ist es meiner Meinung nach toll, dass nun der erste Schritt für ein Gebäude, das umweltfreundlich ist, getan wurde. Da die Miete nicht zu teuer ist, denke ich auch, dass solche Bauten immer mehr Anklang bei den Leuten findet, denn erstens müssen sie nicht übermässig viel zahlen, können ihren Mietzins selber durch die Energiesteuerung beeinflussen und leben in einem umweltfreundlichen Haus. Auch finde ich es genial, dass dieses Minergie-Haus einen Überschuss an Warmwasser und elektrischem Strom produziert, so dass auch andere Gebäude davon profitieren können und nicht mehr so viel Heizöl benutzt wird. Ich hoffe stark, dass weitere solche Gebäude gebaut und dann auch gemietet werden, denn damit sind wir schon etwas weiter um für die Welt nachhaltig zu sorgen. Natürlich aber können nicht alle anderen Häuser einfach abgerissen werden, die Heizöl verbrauchen, aber immerhin wird dann weniger davon benötigt, wenn es mehr Minergie-Gebäude gibt.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Resultate aus zwei Umfragen

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Bei der ersten Befragung (www.footprint.ch) zeigte das Resultat einen Wert von 1,9 Planeten auf.
Ich empfand es als relativ schwierig, die Fragen korrekt zu beantworten und musste oft nachfragen um keine falschen Werte zu erzeugen.

Die zweite Umfrage, welche den CO2 Wert berechnete, ergab einen Wert von 4,2 t. Beide Befragungen fokussierten sich auf die gleichen Themen, jedoch schien mir diese Umfrage differenzierter. Sie wollten genauere Daten wissen.

In beiden Befragungen stellte sich heraus, dass ich unter dem Durschnitt liege.
Wir besitzen kein Auto und dies ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich hier einen ziemlich positiven Wert erhielt. Zudem haben wir in den letzten Jahren einige elektronische Geräte altersbedingt auswechseln müssen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir auf Bio Produkte achten und, da meine Schwester Vegetarierin ist, wenig Fleisch essen. Zudem hatte ich in diesem Jahr keine Flüge gemacht.

Erstaunt hat mich, dass China, welches eines der bevölkerungsreichsten Länder und auch industriell weit vorne liegt, ein sehr tiefen Wert besitzt. Nun frage ich mich wie die
dies erreichen?


Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Die Berechnungen basieren auf den gleichen Werten. Ich habe jedoch das Gefühl, dass der zweite Wert (CO2 Wert) genauer ist, da ich mich dort präzisere Daten verlangt wurden.

Bezüglich Layout hat mir der Footprint besser gefallen. Es war lebendiger, animierter und ich brauchte weniger Zeit um den Fragebogen auszufüllen. Beim CO2 Rechner hingegen sah ich immer die Auswirkung der soeben eingegebenen Antwort. Dies beeindruckte mich sehr.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Mir wurde geraten das Warmwasser mittels Solarenergie aufzubereiten und vermerht Energiesparlampen zu verwenden. Der zweite Punkt ist relativ einfach umsetzbar. Die Solarenergie hingegen ist mit einem Merhaufwand und Unkosten verbunden.
Ein Faktor, auf welchen ich sicherlich in Zukunft stärker achten werde, ist der Standby-Modus.
Oft stelle ich den Fernseher und das Radio nicht ganz aus.

Der bewusste Verzicht oder das Umstellen auf eine umweltbewusstere Lebensgestaltung ist oft mit einem Mehraufwand oder mit Umkosten verbunden, welche viele Leute nicht bereit bzw. nicht fähig sind zu zahlen.

Auch ich weiss noch nicht, wie stark ich später, wenn ich einen eigenen Haushalt führe, dazu fähig bin. Ein Wille ist sicherlich da, ob das Geld dazu jedoch reicht, weiss ich nicht. Hinzu kommt
noch, dass ich sicherlich ein Auto kaufen werde und sich der aktuelle eher positive Wert verschlechtern wird.

mein ökologischer Fussabdruck

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Bei der Umfrage des WWF’s kam Überraschendes für mich heraus: Würden alle Menschen so leben wie ich, müssten uns 3.9 Planeten zur Verfügung stehen. Nur so wäre sicher gestellt, dass wir uns ausreichend mit den vorhandenen Ressourcen am Leben erhalten könnten. Das mag wohl daran liegen, dass ich sehr oft (fast immer) mit dem Auto zur Schule fahre, obwohl ich gerade bei trockener Witterung leicht auch das Fahrrad benutzen könnte. Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. In unserer Familie wird häufig Fleisch gegessen und beim Einkaufen beachten wir gerade die Bio-Produkte vielleicht zu wenig.
Ein nächster Grund ist das Reisen im Flugzeug. Da ich im vergangenem Jahr zwei Flugreisen zu weit entfernten Destinationen unternahm, erhöhte sich auch dadurch mein Wert um einen grossen Teil.

Bei der Umfrage auf www.umweltbildung.at kam heraus, dass ich verantwortlich bin für den Ausstoss von13.6 t CO2 pro Jahr. Das ist im Vergleich bedeutend mehr als der durchschnittliche Wert anderer Länder. Mein relativ schlechtes Ergebnis setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Auto- und Flugbenzin, im Weiteren fällt die Ernährung und der persönliche Wasserverbrauch pro Woche ins Gewicht.

Obwohl ich weiss, dass ich nicht immer energiesparend lebe, so war ich über das Resultat gleichermassen erstaunt wie erschrocken.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Resultate:
Das Resultat der WWF-Umfrage wird in einem „Planetenfaktor“ angeben, so dass man sich eine bildliche Vorstellung machen kann. Das andere Resultat wird in Tonnen ausgewiesen, worunter ich mir ehrlich gesagt nicht viel Konkretes vorstellen kann.

Befragungen:
Die WWF-Umfrage war sehr leicht zu bearbeiten. Es war spannend zu sehen, welches Bild/Animation als nächstes auftauchen würde. Die zweite Umfrage war dagegen eher mühsam auszufüllen. Ein unbestrittener Vorteil war allerdings, dass man gleich die aktuellen Werte zu sehen bekam.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
In Zukunft werde ich versuchen, öfters das Fahrrad zu benutzen oder zu Fuss zur Schule zu gehen, um dadurch meinen CO2-Wert wenigstens etwas zu reduzieren.
Auch nehme ich mir vor, dass ich öfters mal auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen werde.
Ich werde zudem darauf achten, dass ich nicht mehr allzu lange unter der Dusche stehe.

Ich kann nicht versprechen, dass mir alles gelingen wird, aber versuchen werde ich es ganz bestimmt.

Mein Fussabdruck-Katja

Die Fragebogen regten mich zu intensiven Nachdenken über meinen Alltag an. Über viele der zu beurteilenden Punkte habe ich noch nie nachgedacht. Über das Ausmass meines Wasserverbrauches war ich mir im Klaren, dieses Thema wird häufig angesprochen. Ich versuche stets nur notwendig lang zu Duschen und betätige bei der Toilettenspülung immer die Stopptaste. Darüber wie viel Platz meine Familie Quadratmetermässig als Wohnfläche benutzt, habe ich noch nie vertieft nachgedacht. Ich hatte dementsprechend Mühe die Zahl ungefähr auszurechnen. Auch das Ausrechnen der ungefähren Kilometerzahlen, die ich für die Strecken die ich zu Fuss, mit dem Auto und den Öffentlichenverkehrsmittel zurück lege bereiteten mir einiges Kopfzerbrechen.
Vor allem der zweite Fragebogen bereitete mir Mühe, da ich hier mehr und genaue Zahlen angeben musste.
Die beiden Fragebögen unterschieden sich in ihrer Gestaltung. Der erste Fragebogen, derjenige des WWF, ist mit vielen tollen und farbigen Bildern versehen. Ich kann mir vorstellen, dass dieser ein breiteres Publikum anspricht. Auch Kinder könnten ihn Ausfüllen. Beim Fragebogen zum CO2 Ausstoss fand ich die Thermometer zu den Bereichen Ernährung, Unterkunft und Transportmittel sehr gelungen. Es wird mit Emotionen gespielt, der Smiley kommt bei hohem CO2 Ausstoss ins Schwitzen. Es wird einem auch klar, wo genau die eigenen Schwachpunkte liegen. Beim ersten Fragebogen, wird mittels des Geschenkes an die Welt zu voraus denkendem Handeln und zum Aufbau einer zukunftsorientierten Einstellung angeregt

Ich würde nach der Ausrechnung des ersten Fragebogens 2,6 Planeten beanspruchen, was unter dem Schweizer Durchschnitt liegt. Ich denke, dass dies daran liegt, dass ich vor allem bei der Ernährung einige Pluspunkte holen konnte. Ich achte darauf mich saisonal zu ernähren, wir kaufen viele Produkte ab Hof und haben einen grossen Garten.
Bei der zweiten Umfrage lag das Resultat bei mir bei 13.5 Tonnen CO2. Hier liege ich über dem Deutschen Durchschnitt.
Was ein negativer Punkt bei mir ist, dass ich grosse Strecken mit dem Auto zurücklege. Meinen Weg zur Schule teile ich mit zwei Kolleginnen als Fahrgemeinschaft. Auch in der Freizeit beanspruche ich oft das Auto, da die Bahnverbindungen für mein Ziel nicht optimal sind und ich zuviel Zeit beanspruchen würde.

Wenn ich zu Hause ausziehe, will ich darauf achten meine Wohnung möglichst Nachhaltig einzurichten und auch einen gesunden und umweltfreundlichen Lebenswandel zu führen. Ich werde beim Möbeleinkauf auf die Art des Holzes achten, einen A-Klasse Kühlschrank kaufen und mich saisonal und vernünftig ernähren.
Was ich unbedingt jetzt schon versuchen werde, ist es mein Autofahren zu reduzieren.

Auswertung Fragebögen

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Mit meinem Lebensstil bräuchte ich 2.4 Planeten. Dieses Resultat hat mich etwas erschreckt, aber noch viel schlimmer finde ich, dass ich mit diesem Ergebnis noch unter dem Durchschnitt der Schweiz bin. Beim CO2-Ausstoss brauche ich 6.1t. Dies erstaunt mich weniger, denn ich weiss, dass ich eher viel mit dem Auto fahre und weniger die ÖVs benutze. Jedoch gebe ich mir Mühe, kurze Strecken zu gehen, so dass ich meistens zu Fuss in die Schule oder nach Rorschach gehe. Auch versuche ich nicht zu viel Strom zu verbrauchen, jedoch wohne ich noch zu Hause und kann nicht alles so steuern, wie ich möchte.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Befragungen unterscheiden sich, in dem sie andere Fragestellungen haben und auch andere Themen ansprechen. Beim WWF-Fragebogen stehen eher etwas allgemeinere Fragen als beim Bogen mit dem CO2. Dort geht es spezifischer um das Wohnen, die Transportmittel und die Ernährung. Jedoch kommen einzelne Fragen bei beiden Bögen vor.
Die Resultate unterscheiden sich in dem, dass sie etwas anderes auswerten. So weiss ich nun, dass ich 2,4 Planeten bräuchte um so zu leben. Dieses Ergenis des WWF-Fragebogens machte mir sehr viel Eindruck, denn ich kann es mir sehr gut vorstellen. Hingegen das Resultat des CO2-Fragebogens in Tonnen ist für mich nicht so fassbar und sagt mir deshalb auch etwas weniger aus als das des WWFs.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Meine Verbesserungspotentiale liegen in mehreren Bereichen. Zuerst möchte ich wirklich darauf achten, dass ich immer das Licht ausschalte, wenn ich einen Raum verlasse. Dies vergesse ich ab und zu und daran möchte ich ab jetzt denken. Zudem ist mir bewusst geworden, dass ich beim Einkaufen von Nahrungsmittel gar nicht darauf achte, woher sie kommen. Deswegen werde ich nun genauer darauf schauen. Auch das Autofahren möchte ich etwas reduzieren, so dass ich weniger Benzin verbrauche und etwas zur nachhaltigen Entwicklung beitrage.

Dienstag, 17. Februar 2009

Fragebogen

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Das Resultat von www.footprint.ch hat mich sehr erstaunt. Wir bräuchten 2.2 Planeten, wenn alle nach meinem Lebensstil leben würden. Immerhin liege ich aber immer noch unter dem Durschschnitt von 2.9 Planten.

Wenn ich mir das ganze aber genau überlege, ist das Resultat eigentlich ganz passend für mich. Ich habe immer das Gefühl, dass ich bei einigen Dingen im Alltag wirklich auf die Umwelt achte. Durch den Fragebogen habe ich aber festgestellt, dass es noch viele andere Massnahmen gäbe.

Zum Beispiel könnte ich mehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen anstatt fast jeden Tag mit dem Auto zu fahren. Oder beim Waschen und Abwaschen darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiss ist. Was ich unbedingt auch noch mehr einsetzen möchte, sind die Energiesparlampen. In einigen Räumen haben wir schon solche Lampen installiert aber noch nicht in allen Räumen. Oft lasse ich auch sehr viel Wasser laufen nur um mir kurz die Hände zu waschen. Dies sind Dinge welche man ohne grossen Verzicht gut verrringern könnte.

Bei der Auswertung des CO2-Rechners liege ich mit 4.4 Tonnen direkt nach China (3.1t) und vor Österreich (11.4t). Es war z.T. sehr schwierig die Fragen zu beantworten, daher weiss ich auch nicht wie genau diese Resultat jetzt wirklich ist.

Beim Wohnen liegen meine Werte bei 0.4t, bei der Ernährung bei 0.8t und bei der Mobilität bei 0.3t. Eigentlich bin ich sehr erstaunt über dieses Resultat. Ich hätte Gedacht, dass die Mobilität der grösste Teil des Gewichts ausmacht. Es ist hier jedoch die Ernährung. Bei der Ernährung ist es jedoch so, dass ich eher weniger Bio-Produkte kaufe und ich werde auch weiterhin nicht mehr Bioprodukte kaufen. Ich bin in einer Familie auf dem Land aufgewachsen und habe mich eigentlich sehr viel von eigenen "Bio"-Produkten ernährt. Beim einkaufen achte ich jetzt einfach darauf, dass ich zum Beispiel beim Gemüse auf die Saison und die Herkunft achte aber nicht unbedingt nur auf Bioprodukte. Beim Wohnen wurde mir Vorgeschlagen auf Ökoheizung oder Solar umzusteigen. Wenn ich meine eigene Wohnung habe werde ich sicher darauf achten.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?


Die Resultat unterscheiden sich eigenltich nicht gross. Aber die Befragungen selber weisen Unterschiede auf. Der Footprint-Fragebogen ist meiner Meinung nach viel ansprechender und auch einfacher zu beantworten. Auch dort gabe es Fragen welche ich fast nicht beantworten konnte, jedoch war es beim CO2-Rechner noch viel schwieriger, da dort mehr Details verlangt wurden. Ich kann mir beim Footprint-Fragebogen auch viel mehr unter dem Resultat vorstellen als beim CO2-Rechner. Ich kann mir die Dimension 2.2 Planeten viel eher vorstellen, als 4.4 Tonnen CO2. Ich denke auch dass der Footprint-Fragebogen auch für Kinder ansprechender und verständlicher ist.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Grosse Verbesserungspotenziale liegen sicher im ganzen Bereich Wohnen. Klar ist es mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden, wenn man die Heizanlage von Öl- auf eine Ökoheizung umstellen möchte. Daher denke ich, dass ich wenn ich dann mein eigenes zu Hause habe schon von Anfang an darauf achten werde und mir gut überlege, welches Heizsystem ich einbauen oder umbauen werde. Beim Wohnen kommt es aber nicht nur auf die Heizung drauf an. Es ist wichtig, dass man die Wärme möglichst lange im Haus behalten kann. Also nicht den ganzen Tag ein Fenster gekippt haben, nur um zu lüften. Oder auch beim Wasser sparen. Nicht für alles ganz heisses Wasser verwenden oder nicht zu viel Wasser laufen lassen. Manchmal muss man den Hahn gar nicht ganz aufdrehen und man hat genung Wasser. Energiesparlampen ist ein weiterer Punkt um beim Wohnen zu sparen.

Ich bin jetzt durch diese Fragebogen zu einigen Erkentnissen gekommen. Man soll beim kleinen anfangen. Kleine Dinge helfen der Umwelt. Genau diese Werte und Erkenntnisse möchte ich unbednigt als Lehrperson den Kindern weitergeben. Ich denke, dass ich als Lehrperson sehr viel bewirken kann, wenn ich als gutes Vorbild voran gehe.




Fussabdrücke

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Wir bräuchten 2.5 Planeten, wenn alle Erdenbewohner denselben Lebensstil wie ich pflegen würden. Dieses Resultat aus dem Test von http://www.footprint.ch hat mich erschreckt! Und dennoch liegt mein Resultat knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten.

Ich dusche und bade zu lange. Beim Kochen sollte ich vermehrt darauf achten, stets den Deckel darauf zu legen. Aus dem Test kam heraus, dass ich meinen Wohnraum reduzieren sollte. Ich wohne unter der Woche in einer Wohngemeinschaft. Ich denke, dies ist ökonomisch gesehen auch nicht ideal. Doch vermeide ich so beispielsweise lange Autofahrten. In der Wohngemeinschaft wasche ich nicht. So können wir zu Hause einige Wäsche zusammen waschen. Hingegen müssen wir aber oft und relativ heiss waschen, da meine Schwester Tierärztin ist und wir beide reiten. Die Kleider stehen ansonsten vor Dreck. So sehe ich die vielen Widersprüche und Für- und Dagegen. Der Test riet mir den Verzicht auf ein Auto. Ich benötige es aber eher selten und nicht alleine.

Die Ausrechnung des CO2-Rechners auf http://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/af.pl?contentid=1499 hat ergeben, dass ich inklusiv der Konsum-Pauschale 13,4 Tonnen CO2 verbrauche. Damit liege ich im Ländervergleich über Deutschland, welches 12,1 Tonnen CO2 verbraucht.

Ohne Konsum-Pauschale liegen die Werte für Mobilität bei 0,4 Tonnen CO2, Ernährung 0,8 Tonnen CO2 und Wohnen 9,2 Tonnen CO2. Die Resultate der Ernährung und Mobilität habe ich mir etwa so vorgestellt. Ich nehme für kurze Strecken bewusst das Velo oder achte mich darauf, den Bus statt des Autos zu benützen. Teilweise ist es mir wegen mangelnder, sehr langer und umständlicher örtlichen Verkehrsmittel nicht immer möglich auf das Auto zu verzichten. Der rote Wert bezüglich meines Wohnens hat mich sehr erschreckt. Wir sind im Besitz von Sparlampen. Die Lichter löschen wir immer, wenn niemand im Raum anwesend ist. Das Problem liegt mehr im Strom- und Wasserverbrauch. Ich finde diese Resultate müssen ernst genommen werden. So will ich im Alltag speziell auf sparsames Handeln achten.


Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Der WWF-Test hat mich persönlich mehr angesprochen als der CO2-Rechner. Die animierten Bilder empfand ich auflockernder. Kinder hätten bestimmt auch Gefallen daran. Den Test mit dem CO2-Verbrauch empfand ich als sehr schwierig zum Ausfüllen. Viele Daten mussten genau angegeben werden. Für das Ausrechnen eines solchen Fussabdruckes benötigt es aber detaillierte Angaben. Diese Tests finde ich eine sehr gute Idee. Das Bewusstsein über den eventuell enormen Verbrauch kann viel verändern. Doch ich sehe auch einige Lücken in diesen beiden Tests.

Beispielsweise habe ich zu Hause keine Fensterläden, da ich abgeschrägte Fenster unter dem Dach habe. Ebenfalls im WWF-Test wird gefragt, ob ich beim Kauf von Fisch oder Meeresprodukten auf das MSC-Label oder Bio achte. Wenn ich aber diese Esswaren nicht konsumiere muss ich dennoch eine Antwort anklicken. Dieser Test beinhaltet andere und weniger detaillierte Fragen als der CO2-Rechner.

Beim CO2-Rechner fehlt mir die Angabe und der Vergleich mit der Schweiz. Gewisse Fragen konnte ich nicht ausfüllen. Die Angabe baden UND duschen war nicht möglich. Somit zeigen die Tests auch die Begrenztheit an Genauigkeit und Realität auf. Für einen Eindruck und für das Aufzeigen von Veränderungsmöglichkeiten sind sie aber sehr geeignet.


Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Das Heizen hat beim CO2-Test extreme Auswirkungen gezeigt. Der Barometer schlug nur wegen einer Frage total auf Rot über. Der CO2-Test sieht als Massnahme das Umsteigen auf Ökostrom und Solarenergie. Dies zeigt mir an, dass ich bei einem späteren Umzug hierauf Acht geben muss. Bei der Ernährung rät mir der Test auf Bioprodukte umzusteigen. Im Bereich der Mobilität habe ich bereits die wichtigsten Massnahmen getroffen.

Die Thematik Nachhaltigkeit hat stets auch mit Werten zu tun. Als Lehrpersonen muss man die Vorbildfunktion unbedingt wahrnehmen und positive Bilder vermitteln. Dies beginnt mit kleinen Schritten im Alltag. Ich bin überzeugt davon, dass die Kinder einiges von diesem Handeln übernehmen und selber umsetzen.

Ich bin durch den Test zu einigen Erkenntnissen gekommen. Seither fallen mir viele kleine Verrichtungen im Alltag auf, welche ich sparender und ökonomischer ausüben kann. Durch die Tests wurde mir bewusst, was unsere Konsumgesellschaft anrichtet. Dabei denken viele Menschen es nützt nichts, wenn nur sie etwas im Leben ändern. Denken aber alle so, sehen unsere Zukunft und die unserer Nachkommen sehr schlimm aus. Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Der erste Schritt in die Richtung der Minimierung des Fussabdruckes auf der Welt!

Montag, 16. Februar 2009