Donnerstag, 26. Februar 2009
Natürliche Energie nutzen
Aufgefallen, Dienstag 24.2.09
Ich habe mich für zwei Artikel entschieden, die mich bezüglich unserer Zukunft optimistisch stimmen. Beide Texte geben mir das Gefühl, dass wir etwas für unsere Welt tun können.
Im ersten Text geht es um ein Mehrfamilienhaus, das mehr Energie produziert, als es selbst benötigt. Es ist das erste Haus dieser Art in der Schweiz. Es ist für mich ein ideales Vorbild für weitere Bauten. Das Haus nutzt erneuerbare Energie und es entsteht so sogar ein Überschuss an warmem Wasser und elektrischem Storm. Das Haus ist selber ein kleines Kraftwerk. Professor Martin Grosjean, Klimaforscher an der Universität Bern: „ Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zu Verfügung haben.“ Dies war ebenfalls der Leitsatz des Architekten des Hauses. Mit dem Minergiehaus können langfristig Kosten gespart werden. Jedoch ist der Bau des Hauses sehr teuer und auch wer in einer Wohnung wohnen will, muss tief in die Tasche greifen. Von der ökonomischen Seite her muss man also mit hohen Kosten rechnen, die sich meiner Meinung nach aber auszahlen. Leider kann sich nicht jedermann so eine Wohnung leisten.
Der Strom des Hauses stammt vom Dach. Sonnenkollektoren von einer Fläche von 150 Quadratmeter nehmen die Sonnenenergie auf. Ein Teil der Energie wird genutzt, um einen Warmwasserspeicher auf Raumtemperatur zu halten. Auch die Wärme aus dem häuslichen Abwasser wird genutzt. Ökologisch ist das Haus auf jeden Fall. Der Strom ist umweltfreundlich und natürlich entstanden und wird bestmöglich verwertet und genutzt.
Den Traktor, der mit Gülle betrieben wird finde ich eine sehr gute Idee. Gülle kommt auf einem Hof vor und kann ohne Transport gerade weiter verwendet werden. Die Idee ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Die Absonderungen der Tiere können wiederverwertet werden und es wird weniger Benzin, nur 40 % Dieselkraftstoff als Ergänzung, benötigt. Es stehen keine genauen Angaben, wie die Gülle in den Traktor kommt und welche Hilfsmittel dazu benötigt werden. Die genauen Kosten kenne ich somit nicht. Jedoch bin überzeugt, dass Alternativstoffe für Benzin in der heutigen Zeit überlebenswichtig sind.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Warme Temperaturen und Ausbreitung schädlicher Raupen
TAGBLATT vom Montag den 23. Februar 2009
In den Medien wird viel über Nachhaltigkeit diskutiert. Durch bewusstes Lesen, Hören und Sehen sind mir die Dimensionen nachhaltiger Entwicklung immer mehr aufgefallen. Ins Auge gestochen ist mir ein Artikel über warme Temperaturen und deren Nebeneffekt im Tessin. Diesen Artikel kann man unter http://www.tagblatt.ch/ aktuell/ schweiz/schweiz/Fruehlingstemperaturen-in-der-Magadino-Ebene;art622,1267807 (Zugriffsdatum Montag, 23.02.2009) nachlesen. Die ökologische Dimension kommt klar zum Ausdruck. Der Artikel berichtet darüber, dass in der Magadino-Ebene Frühlingstemperaturen herrschen. Die Menschen laufen im Tessin bereits in T-Shirts durch die Strassen. Am vergangenen Wochenende erreichte das Quecksilber mit 16 Grad Celsius den höchsten Stand in diesem Jahr. Die Meteorologen sagen für diese Woche milde und sogar noch höhere Temperaturen an. Der Nordföhn ist der Grund für dieses anhaltend warme Wetter. Durch die sommerlichen Temperaturen entsteht eine Ausbreitung des Pinien Prozessionsspinners. Dieser Schmetterling kann laut Umweltdepartement schwere Allergien auslösen. Ich habe mich über diese Raupen informiert. Die Seite http://www.schmetterling-raupe.de/art/pityocampa.htm bietet Informationen. Diese Tiere neigen zur Massenvermehrung, wodurch grosser Schaden an Bäumen entstehen kann. Auf der Seite steht, dass „pityocampa“ sehr wärmebedürftig sind und im Sommer fliegen. Für mich ist das bereits ein Alarmsignal. Wir haben noch Winter und dennoch herrschen an gewissen Orten hohe Temperaturen. Da jetzt schon Raupen schlüpfen verschiebt sich der gesamte Nahrungskreislauf von den Tieren. Im schlimmsten Fall kann eine Artenvielfalt nicht mehr erhalten werden, wenn die Raupen bereits verpuppt sind und keine Nahrung mehr für gewisse Vögel bieten. Das Zeitmass der Natur ist bei diesem Artikel auffällig und bedenkenswert. Jetzt schon werden hohe Temperaturen gemessen. Alle Menschen sollten sich Gedanken zur nachhaltigen Zukunft machen und die Belastung der Ökosysteme vermeiden. Dabei sind wir bei der kulturellen Dimension angelangt und dem Verursacherprinzip der ökonomischen Dimension. Somit wird ersichtlich, wie die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales in Wechselwirkung zueinander stehen.
Ökologische Motoren
SF - Tagesschau vom 23. Februar 2009, 19.30 Uhr
In den vergangenen Tagen habe ich nicht nur die Zeitungsartikel gelesen und studiert, sondern auch die Nachrichten im Fernsehen bewusst auf den Aspekt der Nachhaltigkeit konsumiert. Ein Artikel hat mich speziell interessiert, welcher zudem von anderen Bloggern bisher noch nicht thematisiert wurde. Daher möchte ich hier darüber schreiben, auch wenn er dasselbe Datum wie der Zeitungsartikel aufweist: In der Tagesschau wurde über ökologische Motoren berichtet. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt spielt bei der Entwicklung von kleinen und sparsamen Motoren mit. Sie entwickeln Antrieber mit 40 % weniger CO2-Ausstoss. Ausserdem sind sie an der Arbeit von Wasserstoff-Autos. Für die Herstellung ökologischer Motoren wurde ein Labor eröffnet. Die ökologische und ökonomische Krise unterbricht den Bann nach schnelleren, stärkeren und grösseren Autos. Kleine und sparsame Motoren sind nun gefragt. Die schweizer Entwickler optimieren die Agregate durch alternative Kraftstoffe oder bessere Computersteuerung. In der Tagesschau berichtet der Abteilungsleiter für Verbrennungsmotoren der Empa, dass das Interesse der Öffentlichkeit gestiegen ist. Die Forschung ist noch zu wenig weit, dass Autos mit Alternativen mehr als 10% der Verbrennungsmotoren ablösen. Dieser Nachrichtenbericht zeigt das Interesse an Nachhaltigkeit. Somit trägt die Forschung und Entwicklung einen erheblichen Anteil zur ökologischen Dimension bei, indem sie die Reduzierung der Schadstoffeinträge anstreben. Eine Übernutzung der Ökosysteme ist sehr schlimm für die Zukunft. Autofreie Tage oder die Reduktion der Geschwindigkeit auf Autobahnen sind zu gewissen Zeiten nötige Massnahmen geworden. Die ökonomische Dimension beinhaltet die Langfristorientierung. Es ist dringend nötig, neue Technologien zu entwickeln. Aus den Tests des Fussabdruckes und CO2-Rechners hat sich gezeigt, dass wir unsere Erde viel zu sehr überanspruchen. Die kulturelle Dimension enthält das Stichwort des nachhaltigen Lebensstiles. Der enorme Einsatz der Autos durch die Bevölkerung widerspricht dieser Forderung. Da wohl nur eine grosse Minderheit auf den Gebrauch des Autos verzichten will und kann, ist es ein grosser Fortschritt, dass die Forschung ökologische Motoren entwickelt.
Dienstag, 24. Februar 2009
Die Thematisierung der „Nachhaltigkeit“ in den Medien
In der NZZ fand ich heute einen Artikel über den Tourismus,
Er besagt, dass das Jahr 2008 für den Schweizer Tourismus sehr erfolgreich war. Die Anzahl Übernachtungen lag bei 37,3 Millionen. Dieser Wert wurde liegt in der Schweizer Tourismusgeschichte auf zweiter Stelle und wurde nur im Jahre 1990 überstiegen.
Nun, was hat dies mit der Nachhaltigkeit zu tun?
Gegen Ende des Artikels wird darauf hingewiesen, dass der Schweizer Tourismus auf den Sommer 2009 eine Kampagne lancieren wird, in dessen Zentrum die Naturpärke stehen. Dadurch möchte man das weltweite Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit erfüllen.
In NZZ Dienstag 24.2.09
Es war spannend zu sehen, wie auch der Toursimus mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht. Der Tourismus, welcher unsere Bedürfnisse stillen möchte, nimmt somit auch auf das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit auf, indem er den Touristen die Schweizer Naturgebiete schmackhaft macht.
Ob dies der richtige Weg zur Förderung der Umwelt und Unterstützung der Nachhaltigkeit ist weiss ich nicht. Über Projekte in diese Richtung findet man im Artikel keine Angaben. Durch den Tourismus in solchen Regionen könnte man die Schönheit der Natur und zugleich auch die Veränderungen, welche durch uns Menschen verursacht werden aufzeigen. Es brächte einen Appell, ansonsten geht und kommt der Tourist ohne sich dabei über die Nachhaltigkeit Gedanken zu machen. Auch könnte es sein, dass durch den Tourismus in solchen Regionen, die Natur nicht profitiert sondern noch mehr belastet wird (Abgase durch den Transport, Abfall etc.)
Nachhaltigkeit in der Modebranche.
Im Tagblatt vom 23.02.09 findet man einen Artikel über die Mode.
Es wird über die Londoner Modewoche berichtet. Beim Lesen wird deutlich, dass auch die Mode die Themen der Zeit widerspiegelt. So wurden die dunkle Farbe gewählt und nur wenige glitzernde Accessoires eingesetzt.
Nicht nur das Thema Wirtschaftskrise, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Modebranche. Mehr als 300 Designer, Händler und Hersteller kündigten an der Fashion Week an, dass sie Umweltschäden durch die Kleiderherstellung verringern wollen.
im Taglabtt Montag 23.2.09
Beim Lesen bemerkte ich, dass ich Mode nicht gleich mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringe. Jedoch finde ich es eine gute Einstellung der Desinger sich dem Thema zu widmen und erste Zeichen zu setzen. Ich bin überzeugt, dass wenn sie es tatsächlich umsetzen, dies einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit sein wird.
Denn es wird nicht in einem kleinen Rahmen darüber verhandelt, sondern es wären bereits über 300 Personen welche sich engagieren.
Nun ist nur noch die Frage, ob sie ihre Pläne auch umsetzen, denn das ist oft das grösste Problem. Ich bin jedoch gespannt was dabei herauskommt und würde mich freuen wenn es tatsächlich klappt.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Im Tagesanzeiger vom 21.2.2009 wird beschrieben, wei in einer ostchinesischer Stadt die Bewohner seit zwei Tagen ohne Trinkwasser sind, da eine Chemiefabrik den Fluss mit giftigen Chemikalien verschmutzt hat. Die Wasserversogung wurde sofort unterbrochen und die Bewohner versuchten sich mit Mineralwasser einzudecken. Die Lebensmittelgeschäfte haben aber nicht geschlafen und die Preise fürs Mineralwasser etwa um das 10fache erhöht.
Bei diesem Bericht wird mir deutlich, wei fahrlässig Menschen handeln können um der Natur und auch der Menschheit zu schaden. Wie sollen wir leben ohne sauberes Trinkwasser? Wasser ist eines der wichtigsten Mittel für unser Leben. Ist alles Wasser verschmutzt wird es bald auch kein Leben mehr geben. Geld spielt immer eine wichtige Rolle. Die Chemie Fabrik hatte vielleicht nicht die finanziellen Mitteln für eine umweltschonende Entsorgung und die Lebensmittelgeschäfte sehen ihren Vorteil und versuchen aus einer Katastrophe ihren Profit zu schlagen. Die Einstellungen und das Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft muss zuerst bei den Menschen geweckt werden, damit sich überhaupt etwas zum Positiven wenden kann.
Des weiteren steht im Tagblatt vom 24.2.2008, dass der Tarifverbund Ostwind 2008 ein Rekordergebnis eingefahren hat. Es wurden im vergangenen Jahr 205'493 Ostwind-Monats- und 35'200 Ostwind-Jahres-Abonnements verkauft. Dies ist eine Steigerung von 7,46 Prozent.
Dies ist nicht nur für den Umsatz des Tarifverbunds Ostwind einen Vorteil sondern auch für unsere Umwelt. Es soll ja bedeuten, das im vergangenen Jahr mehr Leute auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen sind. Für eine nachhaltige Entwicklung ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wenn es jedes Jahr nun ein bisschen mehr sind, sind es irgendwann genug um unsere Umwelt vor unnötigen Abgasen zu schützen. Dieser Beitrag zeigt mir auch ganz genau, dass eben die kleinen Dinge etwas bewirken können.
Montag, 23. Februar 2009
Zeitungsartikel zur Nachhaltigkeit
TAGBLATT vom Freitag, 20. April 2009
Einen Prozess in Gang gebracht
Die Primarschule Steinach veranstaltete einen Elternabend zum Thema „Kick off“ für Mütter und Väter zu einer vertieften Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft.
Stefan Chiozza, der in Appenzell für die Schulqualität verantwortlich ist, hielt an diesem Abend ein Referat. Die Eltern erfuhren viel über die Formen der Elternmitwirkung in der Schule. Z.B. Mitspracherecht, Mitbestimmung und Mitarbeit, auch über Rechte, Pflichten, Sorgen und Ängste wurde gesprochen. Kern des Referates war der Wandel des Verhaltens der Jugendlichen und Erwachsenen. Er sagte: „Früher wusste man noch, was gilt…“ Und damit erklärte er, dass Themen wie Respekt, Verhalten, Anstand, Lernen und Süchte verbindend zwischen Eltern- und Lehrerschaft sind. Viele Eltern hatten wegen der anstehenden Mehrarbeit Bedenken, aber sobald das Kind aus der Schule ist, endet ja auch diese Zusammenarbeit. Der Anfang im Projekt Elternmitwirkung ist durch diesen Elternabend geschafft.
Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales (Ökonomie, Ökologie)
Im Bereich des Sozialen bewirkt die Kooperation zwischen Eltern und Schule sehr viel. Zum einen kommen die Eltern in Kontakt mit anderen Eltern und erfahren so über deren Probleme in Zusammenhang mit Erziehung, Schule und Freizeitverhalten ihrer Kinder. Im Weiteren begegnen Eltern regelmässig den Lehrern, welche auch für die Mit-Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Dieser Kontakt erlaubt den direkten Gedankenaustausch, und wenn Probleme oder Meinungsverschiedenheiten anstehen, können diese sofort besprochen werden, ohne dass zuerst eine Hemmschwelle überwunden werden muss, weil man sich noch nicht oder nur kaum kennt. Dadurch, dass die Eltern auch direkt in die schulischen Belange miteingebunden sind, fühlen sich Ernst genommen und dürfen ihre Wünsche, Anliegen und Bedenken offen aussprechen.
Die Nachhaltigkeit ist dadurch gegeben, dass im Verlaufe kommender Jahre diese Form der Kooperation zur Selbstverständlichkeit wird und damit in Zukunft viele Probleme gar nicht erst ein zu grosses Gewicht bekommen.
Damit ist der Anfang gemacht und es ist uns allen hinlänglich bekannt, dass immer der erste Schritt der schwierigste ist. In Zukunft kann man bereits auf Erfahrungswerte zurückblicken und ich bin überzeugt davon, dass dadurch auch weitere Eltern ihre Bedenken, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, schneller überwinden können.
TAGBLATT vom Samstag, 21. Februar 2009
Botschafter für den Baustoff Holz
Das Thema Holz ist in der Immo-Messe in St. Gallen ein wichtiges Thema. Ergänzend dazu wird eine Fachtagung angeboten, die ein Seminar mit einer Sonderschau vereinigt, bei der alle Sinne angesprochen werden sollen. Während dreier Tage im März zeigen verschiedene Holzorganisationen und private Unternehmen die Wichtigkeit dieses Werkstoffes als „Baustoff der Zukunft“. An dieser Tagung geht es speziell um:
- Bauen mit Holz – ökologisch, energieeffizient, nachhaltig
- Holzbau-Design, Ästhetik und Komfort
- Holzenergie
- Imagekampagne Holz
Ein Fachexperte aus dem Vorarlberg hält ein Referat über Thesen für und wider Holz. Auch haben die Besucher die Möglichkeit, diesen Rohstoff spielerisch zu erleben.
Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie und Ökologie, (Soziales)
Das Bewusstsein vieler Menschen der modernen Welt ist mittlerweile soweit gereift, dass es heute unbestritten ist, dass wir mit den Ressourcen unseres Planeten viel haushälterischer umgehen müssen, wollen wir uns auch in Zukunft einen ähnlichen Lebensstandard bewahren. Die Ausbeutung nicht erneuerbarer Energien (z.B. Öl oder Gas) ist von gewissen Kreisen der Wirtschaft in unverantwortlicher Art und Weise vorangetrieben worden. Man hat zulange ausser Acht gelassen, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe nicht nur endlich ist, sondern dass damit auch dem Planeten Erde grosser und zum Teil bereits irreparabler Schaden zugefügt worden ist. Umso wichtiger ist es, dass heranwachsende Generationen den „Turnaround“ schaffen und neuartige Technologien entwickeln, die voll auf alternative Energien aufbauen. Nur so ist gewährleistet, dass auch in Zukunft ein Leben auf diesem Planeten möglich sein wird.
Zeitungsartikel zur nachhaltigen Entwicklung
Autoindustrie, der massive Absturz
In diesem Artikel wird vor allem die Wirtschaftskrise in der Autobranche thematisiert. Viele Marken gehen unter oder müssen sich mit grösseren Herstellern zusammenschliessen. Zudem gibt es Gespräche über eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Herstellern bei der Entwicklung neuer Antriebstechnologien. Der Autor dieses Artikels ist sich sicher, dass sich die Spielregeln in der Autoindustrie ändern werden, so dass es heisst: „Kleiner, umweltverträglicher und billiger“ anstatt „schneller, grösser, teurer“. Auch wird die Autobranche, wenn sie irgendwann wieder aus der Krise gekommen ist, globaler, ökologischer und vernetzter sein als heute.
Ich fand den Artikel sehr interessant, denn darin wird zwar nur kurz, aber prägnant geschrieben, dass sich etwas an der Autoindustrie ändern muss. Dies sagte Al Gore auch in seinem Film. Ich finde es sehr gut, dass die Hersteller in Zukunft umweltfreundlichere Autos herstellen wollen, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich geschieht. Wenn es aber so wäre, dann fände ich das einen sehr super Fortschritt in der heutigen Gesellschaft. Ich hoffe, dass in Zukunft wirklich umweltfreundlichere Autos produziert werden, die nicht zu teuer sind, damit sich viele Menschen ein solches Fahrzeug leisten können, anstatt an altes Auto zu besitzen.
Tagblatt, 23.2.2009
Wohnhaus mit Energieüberschuss
In diesem Artikel geht es darum, dass in Brennau, einem kleinen Dorf, das erste Minergie-Mehrfamilienhaus in der Schweiz gebaut wird. Damit wird Heizöl gespart von mindestens 12'000 Liter pro Jahr und zudem versorgt sich das Gebäude selber mit Energie. Auch produziert es einen Überschuss in Form von Warmwasser und elektrischem Strom, so dass dieser Überschuss an Nachbarsgebäude abgegeben wird. Die Bewohner dieses Hauses können den Energieverbrauch mit Hilfe eines Displays steuern und so die Höhe des Mietzinses selber beeinflussen. Die durchschnittliche Miete beträgt etwa 2'400 bis 2'700 Franken.
Ich finde es sehr bemerkenswert, dass dieser Architekt ganz genau auf die Umwelt achtet. Deshalb verwendet er auch keine nicht rezyklierbaren Materialien und Baustoffe. Zudem ist es meiner Meinung nach toll, dass nun der erste Schritt für ein Gebäude, das umweltfreundlich ist, getan wurde. Da die Miete nicht zu teuer ist, denke ich auch, dass solche Bauten immer mehr Anklang bei den Leuten findet, denn erstens müssen sie nicht übermässig viel zahlen, können ihren Mietzins selber durch die Energiesteuerung beeinflussen und leben in einem umweltfreundlichen Haus. Auch finde ich es genial, dass dieses Minergie-Haus einen Überschuss an Warmwasser und elektrischem Strom produziert, so dass auch andere Gebäude davon profitieren können und nicht mehr so viel Heizöl benutzt wird. Ich hoffe stark, dass weitere solche Gebäude gebaut und dann auch gemietet werden, denn damit sind wir schon etwas weiter um für die Welt nachhaltig zu sorgen. Natürlich aber können nicht alle anderen Häuser einfach abgerissen werden, die Heizöl verbrauchen, aber immerhin wird dann weniger davon benötigt, wenn es mehr Minergie-Gebäude gibt.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Resultate aus zwei Umfragen
Bei der ersten Befragung (www.footprint.ch) zeigte das Resultat einen Wert von 1,9 Planeten auf.
Ich empfand es als relativ schwierig, die Fragen korrekt zu beantworten und musste oft nachfragen um keine falschen Werte zu erzeugen.
Die zweite Umfrage, welche den CO2 Wert berechnete, ergab einen Wert von 4,2 t. Beide Befragungen fokussierten sich auf die gleichen Themen, jedoch schien mir diese Umfrage differenzierter. Sie wollten genauere Daten wissen.
In beiden Befragungen stellte sich heraus, dass ich unter dem Durschnitt liege.
Wir besitzen kein Auto und dies ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich hier einen ziemlich positiven Wert erhielt. Zudem haben wir in den letzten Jahren einige elektronische Geräte altersbedingt auswechseln müssen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir auf Bio Produkte achten und, da meine Schwester Vegetarierin ist, wenig Fleisch essen. Zudem hatte ich in diesem Jahr keine Flüge gemacht.
Erstaunt hat mich, dass China, welches eines der bevölkerungsreichsten Länder und auch industriell weit vorne liegt, ein sehr tiefen Wert besitzt. Nun frage ich mich wie die
dies erreichen?
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Berechnungen basieren auf den gleichen Werten. Ich habe jedoch das Gefühl, dass der zweite Wert (CO2 Wert) genauer ist, da ich mich dort präzisere Daten verlangt wurden.
Bezüglich Layout hat mir der Footprint besser gefallen. Es war lebendiger, animierter und ich brauchte weniger Zeit um den Fragebogen auszufüllen. Beim CO2 Rechner hingegen sah ich immer die Auswirkung der soeben eingegebenen Antwort. Dies beeindruckte mich sehr.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Mir wurde geraten das Warmwasser mittels Solarenergie aufzubereiten und vermerht Energiesparlampen zu verwenden. Der zweite Punkt ist relativ einfach umsetzbar. Die Solarenergie hingegen ist mit einem Merhaufwand und Unkosten verbunden.
Ein Faktor, auf welchen ich sicherlich in Zukunft stärker achten werde, ist der Standby-Modus.
Oft stelle ich den Fernseher und das Radio nicht ganz aus.
Der bewusste Verzicht oder das Umstellen auf eine umweltbewusstere Lebensgestaltung ist oft mit einem Mehraufwand oder mit Umkosten verbunden, welche viele Leute nicht bereit bzw. nicht fähig sind zu zahlen.
Auch ich weiss noch nicht, wie stark ich später, wenn ich einen eigenen Haushalt führe, dazu fähig bin. Ein Wille ist sicherlich da, ob das Geld dazu jedoch reicht, weiss ich nicht. Hinzu kommt
noch, dass ich sicherlich ein Auto kaufen werde und sich der aktuelle eher positive Wert verschlechtern wird.
mein ökologischer Fussabdruck
Bei der Umfrage des WWF’s kam Überraschendes für mich heraus: Würden alle Menschen so leben wie ich, müssten uns 3.9 Planeten zur Verfügung stehen. Nur so wäre sicher gestellt, dass wir uns ausreichend mit den vorhandenen Ressourcen am Leben erhalten könnten. Das mag wohl daran liegen, dass ich sehr oft (fast immer) mit dem Auto zur Schule fahre, obwohl ich gerade bei trockener Witterung leicht auch das Fahrrad benutzen könnte. Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. In unserer Familie wird häufig Fleisch gegessen und beim Einkaufen beachten wir gerade die Bio-Produkte vielleicht zu wenig.
Ein nächster Grund ist das Reisen im Flugzeug. Da ich im vergangenem Jahr zwei Flugreisen zu weit entfernten Destinationen unternahm, erhöhte sich auch dadurch mein Wert um einen grossen Teil.
Bei der Umfrage auf www.umweltbildung.at kam heraus, dass ich verantwortlich bin für den Ausstoss von13.6 t CO2 pro Jahr. Das ist im Vergleich bedeutend mehr als der durchschnittliche Wert anderer Länder. Mein relativ schlechtes Ergebnis setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Auto- und Flugbenzin, im Weiteren fällt die Ernährung und der persönliche Wasserverbrauch pro Woche ins Gewicht.
Obwohl ich weiss, dass ich nicht immer energiesparend lebe, so war ich über das Resultat gleichermassen erstaunt wie erschrocken.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Resultate:
Das Resultat der WWF-Umfrage wird in einem „Planetenfaktor“ angeben, so dass man sich eine bildliche Vorstellung machen kann. Das andere Resultat wird in Tonnen ausgewiesen, worunter ich mir ehrlich gesagt nicht viel Konkretes vorstellen kann.
Befragungen:
Die WWF-Umfrage war sehr leicht zu bearbeiten. Es war spannend zu sehen, welches Bild/Animation als nächstes auftauchen würde. Die zweite Umfrage war dagegen eher mühsam auszufüllen. Ein unbestrittener Vorteil war allerdings, dass man gleich die aktuellen Werte zu sehen bekam.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
In Zukunft werde ich versuchen, öfters das Fahrrad zu benutzen oder zu Fuss zur Schule zu gehen, um dadurch meinen CO2-Wert wenigstens etwas zu reduzieren.
Auch nehme ich mir vor, dass ich öfters mal auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen werde.
Ich werde zudem darauf achten, dass ich nicht mehr allzu lange unter der Dusche stehe.
Ich kann nicht versprechen, dass mir alles gelingen wird, aber versuchen werde ich es ganz bestimmt.
Mein Fussabdruck-Katja
Vor allem der zweite Fragebogen bereitete mir Mühe, da ich hier mehr und genaue Zahlen angeben musste.
Die beiden Fragebögen unterschieden sich in ihrer Gestaltung. Der erste Fragebogen, derjenige des WWF, ist mit vielen tollen und farbigen Bildern versehen. Ich kann mir vorstellen, dass dieser ein breiteres Publikum anspricht. Auch Kinder könnten ihn Ausfüllen. Beim Fragebogen zum CO2 Ausstoss fand ich die Thermometer zu den Bereichen Ernährung, Unterkunft und Transportmittel sehr gelungen. Es wird mit Emotionen gespielt, der Smiley kommt bei hohem CO2 Ausstoss ins Schwitzen. Es wird einem auch klar, wo genau die eigenen Schwachpunkte liegen. Beim ersten Fragebogen, wird mittels des Geschenkes an die Welt zu voraus denkendem Handeln und zum Aufbau einer zukunftsorientierten Einstellung angeregt
Ich würde nach der Ausrechnung des ersten Fragebogens 2,6 Planeten beanspruchen, was unter dem Schweizer Durchschnitt liegt. Ich denke, dass dies daran liegt, dass ich vor allem bei der Ernährung einige Pluspunkte holen konnte. Ich achte darauf mich saisonal zu ernähren, wir kaufen viele Produkte ab Hof und haben einen grossen Garten.
Bei der zweiten Umfrage lag das Resultat bei mir bei 13.5 Tonnen CO2. Hier liege ich über dem Deutschen Durchschnitt.
Was ein negativer Punkt bei mir ist, dass ich grosse Strecken mit dem Auto zurücklege. Meinen Weg zur Schule teile ich mit zwei Kolleginnen als Fahrgemeinschaft. Auch in der Freizeit beanspruche ich oft das Auto, da die Bahnverbindungen für mein Ziel nicht optimal sind und ich zuviel Zeit beanspruchen würde.
Wenn ich zu Hause ausziehe, will ich darauf achten meine Wohnung möglichst Nachhaltig einzurichten und auch einen gesunden und umweltfreundlichen Lebenswandel zu führen. Ich werde beim Möbeleinkauf auf die Art des Holzes achten, einen A-Klasse Kühlschrank kaufen und mich saisonal und vernünftig ernähren.
Was ich unbedingt jetzt schon versuchen werde, ist es mein Autofahren zu reduzieren.
Auswertung Fragebögen
Mit meinem Lebensstil bräuchte ich 2.4 Planeten. Dieses Resultat hat mich etwas erschreckt, aber noch viel schlimmer finde ich, dass ich mit diesem Ergebnis noch unter dem Durchschnitt der Schweiz bin. Beim CO2-Ausstoss brauche ich 6.1t. Dies erstaunt mich weniger, denn ich weiss, dass ich eher viel mit dem Auto fahre und weniger die ÖVs benutze. Jedoch gebe ich mir Mühe, kurze Strecken zu gehen, so dass ich meistens zu Fuss in die Schule oder nach Rorschach gehe. Auch versuche ich nicht zu viel Strom zu verbrauchen, jedoch wohne ich noch zu Hause und kann nicht alles so steuern, wie ich möchte.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Befragungen unterscheiden sich, in dem sie andere Fragestellungen haben und auch andere Themen ansprechen. Beim WWF-Fragebogen stehen eher etwas allgemeinere Fragen als beim Bogen mit dem CO2. Dort geht es spezifischer um das Wohnen, die Transportmittel und die Ernährung. Jedoch kommen einzelne Fragen bei beiden Bögen vor.
Die Resultate unterscheiden sich in dem, dass sie etwas anderes auswerten. So weiss ich nun, dass ich 2,4 Planeten bräuchte um so zu leben. Dieses Ergenis des WWF-Fragebogens machte mir sehr viel Eindruck, denn ich kann es mir sehr gut vorstellen. Hingegen das Resultat des CO2-Fragebogens in Tonnen ist für mich nicht so fassbar und sagt mir deshalb auch etwas weniger aus als das des WWFs.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Meine Verbesserungspotentiale liegen in mehreren Bereichen. Zuerst möchte ich wirklich darauf achten, dass ich immer das Licht ausschalte, wenn ich einen Raum verlasse. Dies vergesse ich ab und zu und daran möchte ich ab jetzt denken. Zudem ist mir bewusst geworden, dass ich beim Einkaufen von Nahrungsmittel gar nicht darauf achte, woher sie kommen. Deswegen werde ich nun genauer darauf schauen. Auch das Autofahren möchte ich etwas reduzieren, so dass ich weniger Benzin verbrauche und etwas zur nachhaltigen Entwicklung beitrage.
Dienstag, 17. Februar 2009
Fragebogen
Das Resultat von www.footprint.ch hat mich sehr erstaunt. Wir bräuchten 2.2 Planeten, wenn alle nach meinem Lebensstil leben würden. Immerhin liege ich aber immer noch unter dem Durschschnitt von 2.9 Planten.
Wenn ich mir das ganze aber genau überlege, ist das Resultat eigentlich ganz passend für mich. Ich habe immer das Gefühl, dass ich bei einigen Dingen im Alltag wirklich auf die Umwelt achte. Durch den Fragebogen habe ich aber festgestellt, dass es noch viele andere Massnahmen gäbe.
Zum Beispiel könnte ich mehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen anstatt fast jeden Tag mit dem Auto zu fahren. Oder beim Waschen und Abwaschen darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiss ist. Was ich unbedingt auch noch mehr einsetzen möchte, sind die Energiesparlampen. In einigen Räumen haben wir schon solche Lampen installiert aber noch nicht in allen Räumen. Oft lasse ich auch sehr viel Wasser laufen nur um mir kurz die Hände zu waschen. Dies sind Dinge welche man ohne grossen Verzicht gut verrringern könnte.
Bei der Auswertung des CO2-Rechners liege ich mit 4.4 Tonnen direkt nach China (3.1t) und vor Österreich (11.4t). Es war z.T. sehr schwierig die Fragen zu beantworten, daher weiss ich auch nicht wie genau diese Resultat jetzt wirklich ist.
Beim Wohnen liegen meine Werte bei 0.4t, bei der Ernährung bei 0.8t und bei der Mobilität bei 0.3t. Eigentlich bin ich sehr erstaunt über dieses Resultat. Ich hätte Gedacht, dass die Mobilität der grösste Teil des Gewichts ausmacht. Es ist hier jedoch die Ernährung. Bei der Ernährung ist es jedoch so, dass ich eher weniger Bio-Produkte kaufe und ich werde auch weiterhin nicht mehr Bioprodukte kaufen. Ich bin in einer Familie auf dem Land aufgewachsen und habe mich eigentlich sehr viel von eigenen "Bio"-Produkten ernährt. Beim einkaufen achte ich jetzt einfach darauf, dass ich zum Beispiel beim Gemüse auf die Saison und die Herkunft achte aber nicht unbedingt nur auf Bioprodukte. Beim Wohnen wurde mir Vorgeschlagen auf Ökoheizung oder Solar umzusteigen. Wenn ich meine eigene Wohnung habe werde ich sicher darauf achten.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Resultat unterscheiden sich eigenltich nicht gross. Aber die Befragungen selber weisen Unterschiede auf. Der Footprint-Fragebogen ist meiner Meinung nach viel ansprechender und auch einfacher zu beantworten. Auch dort gabe es Fragen welche ich fast nicht beantworten konnte, jedoch war es beim CO2-Rechner noch viel schwieriger, da dort mehr Details verlangt wurden. Ich kann mir beim Footprint-Fragebogen auch viel mehr unter dem Resultat vorstellen als beim CO2-Rechner. Ich kann mir die Dimension 2.2 Planeten viel eher vorstellen, als 4.4 Tonnen CO2. Ich denke auch dass der Footprint-Fragebogen auch für Kinder ansprechender und verständlicher ist.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Grosse Verbesserungspotenziale liegen sicher im ganzen Bereich Wohnen. Klar ist es mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden, wenn man die Heizanlage von Öl- auf eine Ökoheizung umstellen möchte. Daher denke ich, dass ich wenn ich dann mein eigenes zu Hause habe schon von Anfang an darauf achten werde und mir gut überlege, welches Heizsystem ich einbauen oder umbauen werde. Beim Wohnen kommt es aber nicht nur auf die Heizung drauf an. Es ist wichtig, dass man die Wärme möglichst lange im Haus behalten kann. Also nicht den ganzen Tag ein Fenster gekippt haben, nur um zu lüften. Oder auch beim Wasser sparen. Nicht für alles ganz heisses Wasser verwenden oder nicht zu viel Wasser laufen lassen. Manchmal muss man den Hahn gar nicht ganz aufdrehen und man hat genung Wasser. Energiesparlampen ist ein weiterer Punkt um beim Wohnen zu sparen.
Ich bin jetzt durch diese Fragebogen zu einigen Erkentnissen gekommen. Man soll beim kleinen anfangen. Kleine Dinge helfen der Umwelt. Genau diese Werte und Erkenntnisse möchte ich unbednigt als Lehrperson den Kindern weitergeben. Ich denke, dass ich als Lehrperson sehr viel bewirken kann, wenn ich als gutes Vorbild voran gehe.
Fussabdrücke
Wir bräuchten 2.5 Planeten, wenn alle Erdenbewohner denselben Lebensstil wie ich pflegen würden. Dieses Resultat aus dem Test von http://www.footprint.ch hat mich erschreckt! Und dennoch liegt mein Resultat knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten.
Ich dusche und bade zu lange. Beim Kochen sollte ich vermehrt darauf achten, stets den Deckel darauf zu legen. Aus dem Test kam heraus, dass ich meinen Wohnraum reduzieren sollte. Ich wohne unter der Woche in einer Wohngemeinschaft. Ich denke, dies ist ökonomisch gesehen auch nicht ideal. Doch vermeide ich so beispielsweise lange Autofahrten. In der Wohngemeinschaft wasche ich nicht. So können wir zu Hause einige Wäsche zusammen waschen. Hingegen müssen wir aber oft und relativ heiss waschen, da meine Schwester Tierärztin ist und wir beide reiten. Die Kleider stehen ansonsten vor Dreck. So sehe ich die vielen Widersprüche und Für- und Dagegen. Der Test riet mir den Verzicht auf ein Auto. Ich benötige es aber eher selten und nicht alleine.
Die Ausrechnung des CO2-Rechners auf http://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/af.pl?contentid=1499 hat ergeben, dass ich inklusiv der Konsum-Pauschale 13,4 Tonnen CO2 verbrauche. Damit liege ich im Ländervergleich über Deutschland, welches 12,1 Tonnen CO2 verbraucht.
Ohne Konsum-Pauschale liegen die Werte für Mobilität bei 0,4 Tonnen CO2, Ernährung 0,8 Tonnen CO2 und Wohnen 9,2 Tonnen CO2. Die Resultate der Ernährung und Mobilität habe ich mir etwa so vorgestellt. Ich nehme für kurze Strecken bewusst das Velo oder achte mich darauf, den Bus statt des Autos zu benützen. Teilweise ist es mir wegen mangelnder, sehr langer und umständlicher örtlichen Verkehrsmittel nicht immer möglich auf das Auto zu verzichten. Der rote Wert bezüglich meines Wohnens hat mich sehr erschreckt. Wir sind im Besitz von Sparlampen. Die Lichter löschen wir immer, wenn niemand im Raum anwesend ist. Das Problem liegt mehr im Strom- und Wasserverbrauch. Ich finde diese Resultate müssen ernst genommen werden. So will ich im Alltag speziell auf sparsames Handeln achten.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Der WWF-Test hat mich persönlich mehr angesprochen als der CO2-Rechner. Die animierten Bilder empfand ich auflockernder. Kinder hätten bestimmt auch Gefallen daran. Den Test mit dem CO2-Verbrauch empfand ich als sehr schwierig zum Ausfüllen. Viele Daten mussten genau angegeben werden. Für das Ausrechnen eines solchen Fussabdruckes benötigt es aber detaillierte Angaben. Diese Tests finde ich eine sehr gute Idee. Das Bewusstsein über den eventuell enormen Verbrauch kann viel verändern. Doch ich sehe auch einige Lücken in diesen beiden Tests.
Beispielsweise habe ich zu Hause keine Fensterläden, da ich abgeschrägte Fenster unter dem Dach habe. Ebenfalls im WWF-Test wird gefragt, ob ich beim Kauf von Fisch oder Meeresprodukten auf das MSC-Label oder Bio achte. Wenn ich aber diese Esswaren nicht konsumiere muss ich dennoch eine Antwort anklicken. Dieser Test beinhaltet andere und weniger detaillierte Fragen als der CO2-Rechner.
Beim CO2-Rechner fehlt mir die Angabe und der Vergleich mit der Schweiz. Gewisse Fragen konnte ich nicht ausfüllen. Die Angabe baden UND duschen war nicht möglich. Somit zeigen die Tests auch die Begrenztheit an Genauigkeit und Realität auf. Für einen Eindruck und für das Aufzeigen von Veränderungsmöglichkeiten sind sie aber sehr geeignet.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Das Heizen hat beim CO2-Test extreme Auswirkungen gezeigt. Der Barometer schlug nur wegen einer Frage total auf Rot über. Der CO2-Test sieht als Massnahme das Umsteigen auf Ökostrom und Solarenergie. Dies zeigt mir an, dass ich bei einem späteren Umzug hierauf Acht geben muss. Bei der Ernährung rät mir der Test auf Bioprodukte umzusteigen. Im Bereich der Mobilität habe ich bereits die wichtigsten Massnahmen getroffen.
Die Thematik Nachhaltigkeit hat stets auch mit Werten zu tun. Als Lehrpersonen muss man die Vorbildfunktion unbedingt wahrnehmen und positive Bilder vermitteln. Dies beginnt mit kleinen Schritten im Alltag. Ich bin überzeugt davon, dass die Kinder einiges von diesem Handeln übernehmen und selber umsetzen.
Ich bin durch den Test zu einigen Erkenntnissen gekommen. Seither fallen mir viele kleine Verrichtungen im Alltag auf, welche ich sparender und ökonomischer ausüben kann. Durch die Tests wurde mir bewusst, was unsere Konsumgesellschaft anrichtet. Dabei denken viele Menschen es nützt nichts, wenn nur sie etwas im Leben ändern. Denken aber alle so, sehen unsere Zukunft und die unserer Nachkommen sehr schlimm aus. Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Der erste Schritt in die Richtung der Minimierung des Fussabdruckes auf der Welt!