Dienstag, 24. Februar 2009

Die Thematisierung der „Nachhaltigkeit“ in den Medien

Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche

In der NZZ fand ich heute einen Artikel über den Tourismus,
Er besagt, dass das Jahr 2008 für den Schweizer Tourismus sehr erfolgreich war. Die Anzahl Übernachtungen lag bei 37,3 Millionen. Dieser Wert wurde liegt in der Schweizer Tourismusgeschichte auf zweiter Stelle und wurde nur im Jahre 1990 überstiegen.

Nun, was hat dies mit der Nachhaltigkeit zu tun?

Gegen Ende des Artikels wird darauf hingewiesen, dass der Schweizer Tourismus auf den Sommer 2009 eine Kampagne lancieren wird, in dessen Zentrum die Naturpärke stehen. Dadurch möchte man das weltweite Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit erfüllen.

In NZZ Dienstag 24.2.09

Es war spannend zu sehen, wie auch der Toursimus mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht. Der Tourismus, welcher unsere Bedürfnisse stillen möchte, nimmt somit auch auf das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit auf, indem er den Touristen die Schweizer Naturgebiete schmackhaft macht.

Ob dies der richtige Weg zur Förderung der Umwelt und Unterstützung der Nachhaltigkeit ist weiss ich nicht. Über Projekte in diese Richtung findet man im Artikel keine Angaben. Durch den Tourismus in solchen Regionen könnte man die Schönheit der Natur und zugleich auch die Veränderungen, welche durch uns Menschen verursacht werden aufzeigen. Es brächte einen Appell, ansonsten geht und kommt der Tourist ohne sich dabei über die Nachhaltigkeit Gedanken zu machen. Auch könnte es sein, dass durch den Tourismus in solchen Regionen, die Natur nicht profitiert sondern noch mehr belastet wird (Abgase durch den Transport, Abfall etc.)

Nachhaltigkeit in der Modebranche.
Im Tagblatt vom 23.02.09 findet man einen Artikel über die Mode.
Es wird über die Londoner Modewoche berichtet. Beim Lesen wird deutlich, dass auch die Mode die Themen der Zeit widerspiegelt. So wurden die dunkle Farbe gewählt und nur wenige glitzernde Accessoires eingesetzt.
Nicht nur das Thema Wirtschaftskrise, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Modebranche. Mehr als 300 Designer, Händler und Hersteller kündigten an der Fashion Week an, dass sie Umweltschäden durch die Kleiderherstellung verringern wollen.
im Taglabtt Montag 23.2.09

Beim Lesen bemerkte ich, dass ich Mode nicht gleich mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringe. Jedoch finde ich es eine gute Einstellung der Desinger sich dem Thema zu widmen und erste Zeichen zu setzen. Ich bin überzeugt, dass wenn sie es tatsächlich umsetzen, dies einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit sein wird.
Denn es wird nicht in einem kleinen Rahmen darüber verhandelt, sondern es wären bereits über 300 Personen welche sich engagieren.
Nun ist nur noch die Frage, ob sie ihre Pläne auch umsetzen, denn das ist oft das grösste Problem. Ich bin jedoch gespannt was dabei herauskommt und würde mich freuen wenn es tatsächlich klappt.

3 Kommentare:

  1. Wow, diese Zahl der Übernachtungen ist ja wirklich enorm. Hört man das Wort Tourismus, würde man ehrlich gesagt nicht an Nachhaltigkeit denken, eher an Umweltverschmutzung die die Flugzeuge oder ähnliches. Ich denke schon, dass solche Projekte dazu beitragen, denn durch die Unterstützung der Touristen kann man Naturgebiete erhalten (durch die Einnahmen). Aber deiner Ansicht kann ich ebenfalls zustimmen, durch die hohe Anzahl ist die Umwelt gefährdet, durch Abgase,…

    Wie du geschrieben hast, denke auch ich nicht an Nachhaltigkeit, wenn ich das Wort Mode höre. Ich finde es ebenfalls lobenswert, dass diese Designer sich für die Umwelt und Nachhaltigkeit einsetzen möchten, aber ob das wirklich klappt – naja, da kann ich noch nicht dran glauben. Aber ich finde es eine super Idee und würde mich freuen, wenn es in eine positive Richtung gehen würde.

    Grüässli Stéphanie Keel, LG 06 F a

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  2. Ich finde es eine super Idee, die Augen zu öffnen und Nachhaltigkeit auch in anderen Bereichen zu suchen- und auch zu finden...was mich erstaunte. In der Mode könnte man einiges für unsere Umwelt tun! Ich finde es notwenig in diesem Bereich etwas zu unternehmen. Sehr wichtig wäre es etwas gegen die tiefen Löhnen von den Schneiderinnen in asiatischen Ländern zu tun. Aber einfacher gesagt als getan!-Aber jeder Schritt in die richtige Richtung kann helfen. Darum finde ich die Idee der Designer aus deînem Bericht ein guter Ansatz.
    Die Touristen in den Naturschutzgebieten stellen für mich sowohl eine Gefahr, als auch eine Chance dar. Werden sie nicht gut informiert und kommen Touristen in grossen Zahlen könnte es schädlich für die Umwelt sein. Auf der anderen Seite kann es sich positiv auswirken, dass die Menschen sich wieder mehr mit der Natur auseinandersetzen. Es kann ihr Bewusstsein und ihre Verantwortung für die Natur steigern. Die Natur kann wieder mehr geschätzt werden. Es kann auch sein, dass die Menschen dann einsehen, dass mehr für die Welt getan werden muss.
    Gehen schweizer Touristen in den Bergen in die Ferien, können Benzin kosten gespart und unsere Umwelt geschohnt werden. Ferien in der nähe wären sehr umweltfreundlich!

    Katja Frei, LG 06 Fa

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  3. Das finde ich ja interessant, dass sich zwei der umweltschädlichsten Branchen zu Worte melden. Sicher setzen sie ein Zeichen aber das ganze klingt für mich nach einer PR-Kampange im "grossen" Stil. Es gibt mitunter schon eine Vielzahl an Modelabels die sich auf umeltfreundliche und faire Produkte spezialisert haben. Leider entsprechen diese oft nicht dem ästhetischen Anspruch und dem Geldbeutel. Ich bin gespannt welche Wirkung sich aus der neuen Kollektion ergibt.

    Das der Tourismus sich für den Umweltschutz einsetzt ist löblich aber ich kann es mir nicht so recht vorstellen. Gibt es dann Öko-angebote oder mehr regionale Urlaubsangebote ? Ich finde das heikel, weil es viele doch in die Ferne zeiht. Die Tourismusbranche muss vor allem Zeichen an die Flugzeughersteller senden. Urlaub mit Rücksicht auf die Natur ist letztlich etwas was jeder einzelne umsetzen muss. Da kann ich beim Buchen schon auf entsprechende Angebote schauen.

    Djamila LG 06 E

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