Montag, 23. Februar 2009

Zeitungsartikel zur Nachhaltigkeit

Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Thema befasst und bin auf interessante Beiträge gestossen. Weil ich mein Diplompraktikum in Steinach absolviert habe, war es für mich wichtig, den folgenden Beitrag zu wählen, obwohl er einen Tag vor dem gegebenen Stichtag publiziert worden ist.

TAGBLATT vom Freitag, 20. April 2009

Einen Prozess in Gang gebracht
Die Primarschule Steinach veranstaltete einen Elternabend zum Thema „Kick off“ für Mütter und Väter zu einer vertieften Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft.
Stefan Chiozza, der in Appenzell für die Schulqualität verantwortlich ist, hielt an diesem Abend ein Referat. Die Eltern erfuhren viel über die Formen der Elternmitwirkung in der Schule. Z.B. Mitspracherecht, Mitbestimmung und Mitarbeit, auch über Rechte, Pflichten, Sorgen und Ängste wurde gesprochen. Kern des Referates war der Wandel des Verhaltens der Jugendlichen und Erwachsenen. Er sagte: „Früher wusste man noch, was gilt…“ Und damit erklärte er, dass Themen wie Respekt, Verhalten, Anstand, Lernen und Süchte verbindend zwischen Eltern- und Lehrerschaft sind. Viele Eltern hatten wegen der anstehenden Mehrarbeit Bedenken, aber sobald das Kind aus der Schule ist, endet ja auch diese Zusammenarbeit. Der Anfang im Projekt Elternmitwirkung ist durch diesen Elternabend geschafft.

Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales (Ökonomie, Ökologie)

Im Bereich des Sozialen bewirkt die Kooperation zwischen Eltern und Schule sehr viel. Zum einen kommen die Eltern in Kontakt mit anderen Eltern und erfahren so über deren Probleme in Zusammenhang mit Erziehung, Schule und Freizeitverhalten ihrer Kinder. Im Weiteren begegnen Eltern regelmässig den Lehrern, welche auch für die Mit-Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Dieser Kontakt erlaubt den direkten Gedankenaustausch, und wenn Probleme oder Meinungsverschiedenheiten anstehen, können diese sofort besprochen werden, ohne dass zuerst eine Hemmschwelle überwunden werden muss, weil man sich noch nicht oder nur kaum kennt. Dadurch, dass die Eltern auch direkt in die schulischen Belange miteingebunden sind, fühlen sich Ernst genommen und dürfen ihre Wünsche, Anliegen und Bedenken offen aussprechen.
Die Nachhaltigkeit ist dadurch gegeben, dass im Verlaufe kommender Jahre diese Form der Kooperation zur Selbstverständlichkeit wird und damit in Zukunft viele Probleme gar nicht erst ein zu grosses Gewicht bekommen.
Damit ist der Anfang gemacht und es ist uns allen hinlänglich bekannt, dass immer der erste Schritt der schwierigste ist. In Zukunft kann man bereits auf Erfahrungswerte zurückblicken und ich bin überzeugt davon, dass dadurch auch weitere Eltern ihre Bedenken, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, schneller überwinden können.
TAGBLATT vom Samstag, 21. Februar 2009

Botschafter für den Baustoff Holz
Das Thema Holz ist in der Immo-Messe in St. Gallen ein wichtiges Thema. Ergänzend dazu wird eine Fachtagung angeboten, die ein Seminar mit einer Sonderschau vereinigt, bei der alle Sinne angesprochen werden sollen. Während dreier Tage im März zeigen verschiedene Holzorganisationen und private Unternehmen die Wichtigkeit dieses Werkstoffes als „Baustoff der Zukunft“. An dieser Tagung geht es speziell um:
- Bauen mit Holz – ökologisch, energieeffizient, nachhaltig
- Holzbau-Design, Ästhetik und Komfort
- Holzenergie
- Imagekampagne Holz
Ein Fachexperte aus dem Vorarlberg hält ein Referat über Thesen für und wider Holz. Auch haben die Besucher die Möglichkeit, diesen Rohstoff spielerisch zu erleben.

Reflexion zu den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie und Ökologie, (Soziales)

Das Bewusstsein vieler Menschen der modernen Welt ist mittlerweile soweit gereift, dass es heute unbestritten ist, dass wir mit den Ressourcen unseres Planeten viel haushälterischer umgehen müssen, wollen wir uns auch in Zukunft einen ähnlichen Lebensstandard bewahren. Die Ausbeutung nicht erneuerbarer Energien (z.B. Öl oder Gas) ist von gewissen Kreisen der Wirtschaft in unverantwortlicher Art und Weise vorangetrieben worden. Man hat zulange ausser Acht gelassen, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe nicht nur endlich ist, sondern dass damit auch dem Planeten Erde grosser und zum Teil bereits irreparabler Schaden zugefügt worden ist. Umso wichtiger ist es, dass heranwachsende Generationen den „Turnaround“ schaffen und neuartige Technologien entwickeln, die voll auf alternative Energien aufbauen. Nur so ist gewährleistet, dass auch in Zukunft ein Leben auf diesem Planeten möglich sein wird.

1 Kommentar:

  1. Dein Beitrag hast du sehr kompetent und spanend verfasst! Mein Fazit aus deinem Beitrag zur sozialen Dimension: offener und intensiver Elternkontakt. Es ist wichtig, dass gerade wir als junge Lehrpersonen nicht vor dem Austausch mit den Eltern zurückschrecken. Bildung steht in einem sehr grossen Interessenfeld. Wie du denke ich, dass viele Probleme durch eine regelmässige und offene Kommunikation besser geregelt werden. Im Modul Erziehung und Bildung haben wir bereits erfahren, dass das Interesse der Eltern nach Mitsprache zunimmt. Ich finde das positiv. So erfahren die Lehrpersonen wichtige Bemerkungen und Ansichten aus einer anderen Perspektive. Diese Projekte sollten unterstützt und gefördert werden!
    Janine Raimann LG06Ea

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