
Warme Temperaturen und Ausbreitung schädlicher Raupen
TAGBLATT vom Montag den 23. Februar 2009
In den Medien wird viel über Nachhaltigkeit diskutiert. Durch bewusstes Lesen, Hören und Sehen sind mir die Dimensionen nachhaltiger Entwicklung immer mehr aufgefallen. Ins Auge gestochen ist mir ein Artikel über warme Temperaturen und deren Nebeneffekt im Tessin. Diesen Artikel kann man unter http://www.tagblatt.ch/ aktuell/ schweiz/schweiz/Fruehlingstemperaturen-in-der-Magadino-Ebene;art622,1267807 (Zugriffsdatum Montag, 23.02.2009) nachlesen. Die ökologische Dimension kommt klar zum Ausdruck. Der Artikel berichtet darüber, dass in der Magadino-Ebene Frühlingstemperaturen herrschen. Die Menschen laufen im Tessin bereits in T-Shirts durch die Strassen. Am vergangenen Wochenende erreichte das Quecksilber mit 16 Grad Celsius den höchsten Stand in diesem Jahr. Die Meteorologen sagen für diese Woche milde und sogar noch höhere Temperaturen an. Der Nordföhn ist der Grund für dieses anhaltend warme Wetter. Durch die sommerlichen Temperaturen entsteht eine Ausbreitung des Pinien Prozessionsspinners. Dieser Schmetterling kann laut Umweltdepartement schwere Allergien auslösen. Ich habe mich über diese Raupen informiert. Die Seite http://www.schmetterling-raupe.de/art/pityocampa.htm bietet Informationen. Diese Tiere neigen zur Massenvermehrung, wodurch grosser Schaden an Bäumen entstehen kann. Auf der Seite steht, dass „pityocampa“ sehr wärmebedürftig sind und im Sommer fliegen. Für mich ist das bereits ein Alarmsignal. Wir haben noch Winter und dennoch herrschen an gewissen Orten hohe Temperaturen. Da jetzt schon Raupen schlüpfen verschiebt sich der gesamte Nahrungskreislauf von den Tieren. Im schlimmsten Fall kann eine Artenvielfalt nicht mehr erhalten werden, wenn die Raupen bereits verpuppt sind und keine Nahrung mehr für gewisse Vögel bieten. Das Zeitmass der Natur ist bei diesem Artikel auffällig und bedenkenswert. Jetzt schon werden hohe Temperaturen gemessen. Alle Menschen sollten sich Gedanken zur nachhaltigen Zukunft machen und die Belastung der Ökosysteme vermeiden. Dabei sind wir bei der kulturellen Dimension angelangt und dem Verursacherprinzip der ökonomischen Dimension. Somit wird ersichtlich, wie die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales in Wechselwirkung zueinander stehen.
Ökologische Motoren
SF - Tagesschau vom 23. Februar 2009, 19.30 Uhr
In den vergangenen Tagen habe ich nicht nur die Zeitungsartikel gelesen und studiert, sondern auch die Nachrichten im Fernsehen bewusst auf den Aspekt der Nachhaltigkeit konsumiert. Ein Artikel hat mich speziell interessiert, welcher zudem von anderen Bloggern bisher noch nicht thematisiert wurde. Daher möchte ich hier darüber schreiben, auch wenn er dasselbe Datum wie der Zeitungsartikel aufweist: In der Tagesschau wurde über ökologische Motoren berichtet. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt spielt bei der Entwicklung von kleinen und sparsamen Motoren mit. Sie entwickeln Antrieber mit 40 % weniger CO2-Ausstoss. Ausserdem sind sie an der Arbeit von Wasserstoff-Autos. Für die Herstellung ökologischer Motoren wurde ein Labor eröffnet. Die ökologische und ökonomische Krise unterbricht den Bann nach schnelleren, stärkeren und grösseren Autos. Kleine und sparsame Motoren sind nun gefragt. Die schweizer Entwickler optimieren die Agregate durch alternative Kraftstoffe oder bessere Computersteuerung. In der Tagesschau berichtet der Abteilungsleiter für Verbrennungsmotoren der Empa, dass das Interesse der Öffentlichkeit gestiegen ist. Die Forschung ist noch zu wenig weit, dass Autos mit Alternativen mehr als 10% der Verbrennungsmotoren ablösen. Dieser Nachrichtenbericht zeigt das Interesse an Nachhaltigkeit. Somit trägt die Forschung und Entwicklung einen erheblichen Anteil zur ökologischen Dimension bei, indem sie die Reduzierung der Schadstoffeinträge anstreben. Eine Übernutzung der Ökosysteme ist sehr schlimm für die Zukunft. Autofreie Tage oder die Reduktion der Geschwindigkeit auf Autobahnen sind zu gewissen Zeiten nötige Massnahmen geworden. Die ökonomische Dimension beinhaltet die Langfristorientierung. Es ist dringend nötig, neue Technologien zu entwickeln. Aus den Tests des Fussabdruckes und CO2-Rechners hat sich gezeigt, dass wir unsere Erde viel zu sehr überanspruchen. Die kulturelle Dimension enthält das Stichwort des nachhaltigen Lebensstiles. Der enorme Einsatz der Autos durch die Bevölkerung widerspricht dieser Forderung. Da wohl nur eine grosse Minderheit auf den Gebrauch des Autos verzichten will und kann, ist es ein grosser Fortschritt, dass die Forschung ökologische Motoren entwickelt.
Hallo Janine
AntwortenLöschenIch finde es sehr spannend, was du zum ersten Artikel gesagt hast. Es ist wirklich schlimm, dass sich der Kreislauf der Tiere durch die Temperaturen verschiebt und dass die Raupen jetzt schon schlüpfen. Es ist ja erst Ende Februar!!! Wie du sagst, können so Arten aussterben, so zum Beispiel gewisse Vögel, die die Raupen nicht mehr fressen können, wenn sie sich schon früh verpuppen. Wir sollten wirklich mehr auf die Umwelt achten!
Genau das was Mirella sagt stört mich auch. Denn kann es sein, dass wegen uns gewisse Tiere leiden müssen? Die Tiere können ja nichts dafür, wie unser Lebensstandard aussieht und wehren können sie sich auch nicht! Schliesslich geht es nicht nur den Raupen so, auch viele Vögel leiden unter den aktuellen Umwelt- und Klimabedingungen.
AntwortenLöschenClaudia Schmid, LG06Ff
Hallo Janine
AntwortenLöschenDein erster Artikel thematisiert ein in der Biologie häufig vorkommendes Phänomen. Es geht hierbei um die Ausnutzung Ökologischer Nischen. Dies ist ein natürlicher Ablauf, dort wo ein für eine bestimmte Art geeigneter Platz frei wird, dort setzt sie sich ab. Hier macht uns allerdings das Klima einen Strich durch die Rechnung, denn durch die erhöhten Temperaturen werden neue ökologische Nischen geschaffen, in diesem Fall jetzt für die Raupen, welche nun die umliegenden Bäume befallen, da diese nicht von natur aus dagegen gewappnet sind. Ein analoges Beispiel dafür ist z.B. die Kaninchenplage in Australien. Da diese Tiere dort keine oder nur wenige natürliche Feinde haben, können sie sich ungehindert fortpflanzen und ausbreiten.
Durch die Veränderung des Klimas schaffen wir immer mehr solcher Nischen (natürlich vernichten wir auch genauso viele), was zu einer Verschiebung der Fauna und der Flora führt.
Moritz Stocker Lg 06Ef